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	<title>Mein Schreibstuben-Blog</title>
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	<description>oder Sairahs Karneval</description>
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		<title>Speicher-Daten auf diesem Blog</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 21:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Speicherschema]]></category>

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		<description><![CDATA[Und noch eine Bemerkung zu meinen Speicher-Daten: Alle Stories, sonstige Kommentare, Doku-Sammlungen und Leserbriefe usw. sind nur ein Nebenprodukt dieses Blogs und werden alle konsequent nur in den Jahren 2008 und 2009 gespeichert. Die Jahre 2010 und 2011 ff dienen mir ausschliesslich als privat gehaltene Schreibstube.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Und noch eine Bemerkung zu meinen Speicher-Daten: Alle Stories, sonstige Kommentare, Doku-Sammlungen und Leserbriefe usw. sind nur ein Nebenprodukt dieses Blogs und werden alle konsequent nur in den Jahren 2008 und 2009 gespeichert. Die Jahre 2010 und 2011 ff dienen mir ausschliesslich als privat gehaltene Schreibstube</em>.</p>
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		<title>PROLOG</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 21:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sairahs Karneval]]></category>

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		<description><![CDATA[MAXI*: &#8230; warum denn soll diese Reise zur Erde mit ihrer primitiven Menschheit euch weiterbringen?   
Toni: ich weiss, dass unsere ganze Menschheit in ihren Schemen sich immer mehr verfestigt, einbunkert, darin alt wird. Wir müssen wieder Herausforderungen erhalten. Herausforderungen von aussen sind echt, da können wir nicht mehr betrügen. Jetzt reden die Pro-MAXIs und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>MAXI*: &#8230; warum denn soll diese Reise zur Erde mit ihrer primitiven Menschheit euch weiterbringen?   <span id="more-939"></span></p>
<p>Toni: ich weiss, dass unsere ganze Menschheit in ihren Schemen sich immer mehr verfestigt, einbunkert, darin alt wird. Wir müssen wieder Herausforderungen erhalten. Herausforderungen von aussen sind echt, da können wir nicht mehr betrügen. Jetzt reden die Pro-MAXIs und die Anti-MAXIs kaum mehr miteinander, so weit sind wir schon in unseren jeweiligen Glaubenssystemen verankert, dass Stillstand, und später daraus resultierende Glaubenskriege schon vorprogrammiert werden. Wir MUESSEN diese Reise machen, sonst fallen wir sogar wieder zurück in Vorsintflutliche Abkapselungen, wie sie jetzt schon bei einzelnen Gruppen fast normal scheint.</p>
<p>MAXI: Hast du überhaupt eine Ahnung, was du damit auslöst? Allein bis ihr euch einigt, wer alles mitkommen darf, dann wie und wo und wann, braucht ihr Jahre.</p>
<p>Toni: Genau, WEIL diese Fragen schon fast unlösbar scheinen, müssen wir erst recht uns dahinter klemmen. Später, in ein paar Jahrzehnten, sind wir dazu vielleicht nicht einmal mehr fähig. Seit mehreren Generationen haben wir uns exponentiell entwickelt, jede Gruppe, jedes Individuum nach seinem Gusto, ohne grosse technische und soziale Hindernisse kann sich jeder verwirklichen, wie es ihm passt. Dabei sind wir zu einer Menschheit herangewachsen, welche unglaublich viel kann, im technischen Sinne, aber jede Gruppe bleibt immer mehr in ihrer sozialen Oeko-Nische hängen, wer zu sehr anderst tickt, wird kaum noch wahrgenommen. Natürlich haben wir keine offenen Konflikte, aber dieses nicht miteinander Austauschen IST für mich schon Zeichen eines latent sich anschwelenden Konfliktes. Wir müssen als Gesammtmenschheit &#8211; als ein Ganzes, das wir doch sind &#8211; echt herausgefordert werden. Eine Reise zu dieser primitiven Kultur ist unsere Therapie, die wir brauchen, um unsere Uhren wieder richtig zu stellen. Es ist in unserem eigenen Interesse. MAXI, ich will von dir nur wissen, ob es technisch machbar ist.</p>
<p>MAXI: Technisch ist vieles machbar, was an Wissen fehlt, müsst ihr halt noch erfinden. Ich werde euch schon sagen, welche von eure Ideen technisch machbar sind. Deine Aufgabe als erstes wird sein, diese Idee mit der Bevölkerung von Yenabee zu diskutieren und sie davon zu überzeugen.</p>
<p>Toni: danke MAXI, genau das mach ich jetzt.</p>
<p>*******</p>
<p>*MAXI ist der alles überwachende Zentralcomputer mit seinen alle Arbeiten ausführende Subeinheiten, welcher den etwa 6 Milliarden Pro-MAXIs auf dem Planeten Yenabee seit vielen Generationen ein paradiesisches Leben in Selbstverwirklichung beschert. Zirka eine Milliarde Anti-MAXIs leben auf einem anderen Kontinent und wollen ihr Leben ohne Computer selber verwirklichen. Auch sie haben eine blühende Zivilisation aufgebaut, wo jeder ein paar Berufe im Turnus ausführt. Jeder Yenabeener hat das Recht, jederzeit die Pro- oder Anti-MAXI Seite zu wechseln, was auch öfters ohne Aufregung passiert. Die Anti-MAXIs sind nur durch das Communikations-System der Pro-MAXIs mit ihnen verbunden, dieses wird aber relativ wenig benutzt.</p>
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		<title>Leserbrief an SF1 zur Todesstrafe</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 00:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserbriefe, von mir an jemand]]></category>

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		<description><![CDATA[Reaktion zu den Karfreitag 2002 &#8211; Sternstunden zur Todesstrafe:  
zur Sternstunde Religion, 9-10 Uhr:

1. Die Präparatoren und alle technisch Ausführende sind derart eiskallt professionnell, dass es mich schaudert. Diese Menschen agieren wie von gesellschaftlicher /auch populistischer Hirnwäsche geprägte Marionetten.
2. Familie des Opfers:  von Opfer-Familienmitgliedern werden nur die Verliereraspekte gezeigt, nicht die starken Seiten. Das verstärkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reaktion zu den Karfreitag 2002 &#8211; Sternstunden zur Todesstrafe</strong>:  <span id="more-1335"></span></p>
<p><strong>zur Sternstunde Religion, 9-10 Uhr</strong>:</p>
<ul>
<li>1. Die Präparatoren und alle technisch Ausführende sind derart eiskallt professionnell, dass es mich schaudert. Diese Menschen agieren wie von gesellschaftlicher /auch populistischer Hirnwäsche geprägte Marionetten.</li>
<li>2. Familie des Opfers:  von Opfer-Familienmitgliedern werden nur die Verliereraspekte gezeigt, nicht die starken Seiten. Das verstärkt (leider auch im Bewusstsein der Menschen) das ewige Scheitern von Opfern. Es wird nicht gezeigt, wie sie sich auch wehren könnten (ich vermute, dass sowieso die Macher sich nur Rache vorstellen können &#8211; ja, das soll nicht gefördert werden, aber es ginge auch anders). Journalistisch mag dieses Vorgehen die ästethische Bildgestaltung unterstreichen, dient aber der Sacher der Verteidigung überhaupt nicht.</li>
<li>3. der Staatsanwalt sagt: <em>er war es nicht wert, erlöst zu werden</em>. Und: <em>jetzt hat die Tür der Hölle hinter ihm zugeschlagen</em>. In diesem Satz liegt die ganze Tragik der Todesstrafe. Es ist die Arroganz jener Machthabe, welche eigenwillig über Recht /Unrecht, Gesetz /Illegalität, gut /böse zu entscheiden sich erlauben und damit schon Recht verletzen. Recht, das zuerst immer neutral sein MUSS.</li>
</ul>
<p>Diese gespaltenen Machtmenschen richten ihre Projektion auf jene, die sie  zu Tode verurteilen, dessen Mechanismus sie dann rechtfertigen müssen, Jemand sagte einmal: <em>die Wahrheit wird euch frei machen</em>. Hier verstehe ich den Satz so: wenn wir diesen ganzen Mechanismus, in dem wir gemeinsam drinn stecken, durchschauen, dann können wir uns von dessen Zwang befreien. Der Zwang eines Strafmechanismus, der nicht wirklich abschreckt, sondern nur neue Täter schafft, wie gerade in gewissen Bürgerkriegen und Landstreitereien (Beispiel Isreal /Palästina) vorexerziert wird.</p>
<p><strong>zweite Sternstunde Religion, 10-11 Uhr</strong>:</p>
<ul>
<li>das Problem ist: Gott (heute auch Jesus) als einzig rettende Macht dargestellt /erlebt, kann dann zum Satan mutieren, wenn unsere Ohnmacht zwanghaft diese Instanz braucht, um unser Ohnmachtsbewusstsein zuzudecken, unsichtbar zu machen, vor allem vor uns selber. Dann wird dieses Bedürfnis zwanghaft. Nur eine Haltung des Vertrauens, andersherum, des offen seins hilft uns. Vertrauen lässt und menschlich bleiben.</li>
</ul>
<p><strong>zur Sternstunde Philo, 11-12 Uhr</strong>:</p>
<ul>
<li>Die Arroganz des Amerikaners (im Jahre 2002, also gerade in der Zeit nach 9/11), Deutsche hätten, aus Kollektivschuld heraus ihm keine Moralvorschriften zu machen, zeigt, wo die aktuelle amerikanische Elite hindriftet. Ich hoffe sehr, dass der Dialog Europa-Amerika noch möglich wird und wir standhaft bleiben, bevor Amerikas Kriegstreiber sich endgültig durchsetzen können (was 2003 dann leider doch passierte).</li>
<li>Vielleicht werden wir uns aber doch noch dazu aufraffen müssen, uns Amerika nicht nur verbal /philosophisch zu stellen, sondern auch ökonomisch /zivilrechtlich. Was uns viel Mut abverlangen wird, falls wir uns dazu aufraffen möchten, falls unser Gewissen uns dazu drängt, und wir nicht wie die Schweiz im zweiten Weltkrieg die Entschuldigung voranschieben möchten, wir müssten und aus ökonomischen und anderen Sachzwängen den Amerikanern, also dem Stärkeren beugen. (Sachzwang, der Joker der Korrupten).</li>
</ul>
<p><strong>zur Sternstunde Kunst, 12-13 Uhr</strong>:</p>
<ul>
<li>Der nachfolgende Film ist ein eindrückliches Zeugnis gegen die Todesstrafe. Frage: wurde er auch in Amerika ausgestahlt?</li>
<li>Natürlich ist Dialog die beste Waffe, damit unsere Menschheit immer zivilisierter wird. Aber Dialog setzt die Bereitschaft der Mächtigen voraus, auf die Ohnmächtigen überhaupt zu hören (mein heutiger Kommentar zu diesem Punkt: wenn eine Menschheit Ohnmächtige schon erschaffen hat, ist der Wurm sowieso schon drinn, man soll Menschen erst gar nicht noch mehr Ohnmacht, als das Leben /die Natur schon bringt, erfahren lassen).</li>
<li>Auf die Ohnmächtigen hören können Mächtige nur, wenn ihre Macht das Resultat ist aus echter Weiterentwicklung, aus einer Leistung der Arbeit an sich selber, und nicht aufgebaut ist auf Machtmissbrauch, Projektion, eigenem Gespaltensein (wenn diese Macht nicht gestohlen wurde).</li>
<li>Gut, dass jetzt (2002) weltweit ein Vorstoss gegen die Todesstrafe gemacht wird. Bevor die Amerikaner (oder irgend jemand anderer) in der Welt ihre Vorstellung von gut und böse wieder einmal gegen alle anderen durchsetzen können.</li>
</ul>
<p>(am 29.3.2002 gesandt an: <a href="http://www.todesstrafe.ch/">http://www.todesstrafe.ch/</a> und <a href="http://www.sendungen.sf.tv/sternstunden/Sendungen/Sternstunden?WT.zugang=front_senflyout">Sternstunden SF1</a>).</p>
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		<title>Leserbrief an Schweizer TV zur Sektenabhängigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 00:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserbriefe, von mir an jemand]]></category>

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		<description><![CDATA[e-mail vom 29. Nov. 2002 an SF1, nach der Sendung QUER vom gleichen Abend:  
Sehr geehrte Damen und Herren, Mich wundert immer wieder, wenn von Gurus-Heilern-Sekten abhängig gewesene Menschen ihre Geschichte erzählen, dass keiner sich wagt, wenn es um die Ursachen solcher Abhängigkeit geht zu sagen:
Abhängigkeit wird zuerst in der Familie gezüchtet. Und gleich auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>e-mail vom 29. Nov. 2002 an SF1, nach der Sendung QUER vom gleichen Abend:  <span id="more-1246"></span></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren, Mich wundert immer wieder, wenn von Gurus-Heilern-Sekten abhängig gewesene Menschen ihre Geschichte erzählen, dass keiner sich wagt, wenn es um die Ursachen solcher Abhängigkeit geht zu sagen:</p>
<p>Abhängigkeit wird zuerst in der Familie gezüchtet. Und gleich auch noch das Pendent dazu: auch das nicht mehr selber denken dürfen ebenfalls!!</p>
<p>Wenn in einer Kindererziehung das selbständige Denken nicht gefördert wird, wie soll später der Mensch dies in einer solchen Situation können? Jeder kann einem Idioten nachlaufen, aber dann können wir uns aufraffen und zugeben: he, spinn ich eigentlich?</p>
<p>Mit selbständigem Denken verstehe ich nicht, dass man dem Kind immer alle Fragen POSTWENDEND beantwortet (also unbewusst so einen Begriff von Richtigkeit züchtet &#8211; was einem als Pappi /Mammi zusätzlich ein gutes Gefühl geben kann), dafür, Antworten nicht sofort zu geben, sondern es anzuspornen, mal selber zu denken. Also mit ihm zu diskutieren. Ihm zu lernen, etwas von mehreren Seiten anzusehen. <strong>Wenn so ein dominanter Heiler daherkommt, muss man das schon können</strong>.</p>
<p>Oft gibt es Familien, welche als ganze Gruppe nach aussen sich bemühen, ein einhelliges Profil zu präsentieren. Sie müssen sich zwanghaft um das Bild der Einheit bemühen. Ich weiss, von was ich rede, meine Familie war zB so. Mein Vater hat abweichende Meinungen beschimpft, er hat intern für ein nach aussen gut aussehendes Profil Druck gemacht. Dies, obwohl er viel von Freiheit (der schweizerischen) quasselte.</p>
<p>Warum dürfen Sie in ihren Sendungen nie darauf hinweisen, WIE und WO und WANN solche Meinungsabhängigkeit auch in Familien regelrecht gezüchtet wird? Klammheimlich. Quasi unbemerekt. Sicher tabuisiert. Diese Frau sagte noch heute abend: jetzt, mit 50, fange ich an, mich zu wehren. Ja aber, dann war sie vor der (Sekten-)Abhängigkeit schon so? <strong>Da hätten Sie einhaken müssen</strong>!</p>
<p>Ich weiss, diese Frau darf nicht vor allen beschämt werden. Aber dann müssen Sie unbedingt auf eine bald stattfindende andere Sendung hinweisen, wo Abhängigkeit thematisiert und aufgearbeitet wird. Dann ist diese Frau nicht mehr direkt in der Schusslinie &#8211; wird nicht direkt begafft &#8211; und kann solche Strukturen an der TV ruhig betrachten und zugeben.</p>
<p>Ich denke, wir müssen unsere eigenen Strukturen unbedingt ebenfalls durchleuchten und zugeben. Und die werden in der Kindheit gesetzt. In sogenannten braven, rechtschaffenen Familien, mit einem reinen (zu reinen) Bild nach aussen.</p>
<p>Wenn Sie einfach nur immer die Schuld auf böse Gurus und co abschieben, wie Infosekta dies tut,  dann machen Sie die Leute nicht selbständig, sondern Sie bläuen ihnen ein, andere (wieder andere) müssten ihnen helfen. Sie schaffen dann bloss eine (neue) Abhängigkeit und eine Gegen-Ideologie.</p>
<p>Und das finde ich halbpatzig, da können wir noch etwas verbessern.</p>
<p>Ich behaupte, wir müsssen lernen, uns selber aus solchen Abhängigkeiten zu befreien. Und das fängt (mit) /in der Kindheit an, und Familien sollen darauf hingewiesen werden. In Elternerziehung. Mit guten TV-Sendungen. In Zeitungen mit guten Artikeln. Und, Sie sollen auch den Leuten aufzeigen, wie man sich in einer solchen Situation selber befreit.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen, Heidi &#8230;</p>
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		<item>
		<title>Leserbrief an Weltwoche zu den brav Angepassten</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 00:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserbriefe, von mir an jemand]]></category>

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		<description><![CDATA[am 2. Okt. 2001 per e-mail:  
Liebe Redaktion, Der WTC-Crash hat eine unerwartete Nebenwirkung: jetzt sind plötzlich die braven, stillen Angepassten die möglichen Bösen und die etwas schrillen Querulanten entpuppen sich als die doch noch zumutbaren Zeitgenossen &#8230; und unser Sinn wird wieder offen für die sich unauffällig benehmenden Leute, welche gerne Scheiterhaufen vorbereiten für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>am 2. Okt. 2001 per e-mail:  <span id="more-1320"></span></p>
<p>Liebe Redaktion, Der WTC-Crash hat eine unerwartete Nebenwirkung: jetzt sind plötzlich die braven, stillen Angepassten die möglichen Bösen und die etwas schrillen Querulanten entpuppen sich als die doch noch zumutbaren Zeitgenossen &#8230; und unser Sinn wird wieder offen für die sich unauffällig benehmenden Leute, welche gerne Scheiterhaufen vorbereiten für Mitmenschen, die sich mehr persönliche Freiheiten herausnehmen.<br />
Mit freundlichen Grüssen, Heidi.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leserbrief an Zyschtigs-Club /SF1 und Infosekta zur Esoterik-Debatte</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 00:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserbriefe, von mir an jemand]]></category>

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		<description><![CDATA[vom 12.9.2000 über Esoterik (mit Hugo Stamm u.a.):   
Sehr geehrte Damen und Herren,
Im Club machte die Gegenseite der Esoteriker, also Ihre Seite, zwei unkorrekte Aussagen:

Aussage 1: die Esoteriker reden von 12 statt von 2 DNS-Strängen (will sagen, sie glaubten, DIES SEI JETZT SO). Das stimmt nicht. Diese Behauptung zu den 12 Strängen stammt aus einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>vom 12.9.2000 über Esoterik</strong> (mit Hugo Stamm u.a.):   <span id="more-1671"></span></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
Im Club machte die Gegenseite der Esoteriker, also Ihre Seite, zwei unkorrekte Aussagen:</p>
<ul>
<li><strong>Aussage 1</strong>: <em>die Esoteriker reden von 12 statt von 2 DNS-Strängen</em> (will sagen, sie glaubten, DIES SEI JETZT SO). Das stimmt nicht. Diese Behauptung zu den 12 Strängen stammt aus einem Channeling. Weil die daraus resultierenden Bücher hierzulande hohe Auflagen erreichten, kam dieser Gedanke als fester Begriff unters Volk. (Beilage 1: Auszug aus dem Buch von Barbara Marciniak: <em>Boten des neuen Morgens</em>, Verlag Bauer 1995).</li>
<li><strong>Aussage 2</strong>: Jan van Helsing wird aus seinem in 150&#8242;000 Exemplaren verkauften Buch <em>Geheimgesellschaften</em> zitiert: &#8230; <em>der Hitler ist wahrscheinlich mit einem sogenannten Vril-Flugkörper geflüchtet, nach dem System Aldebaran</em> &#8230;  (und jetzt kommts dick): &#8230; <em>und er wird zurückkommen und den Endsieg vollziehen, weil er uns dann erlöst von der geheimen Weltregierung, die vor allem jüdisch ist</em> &#8230;</li>
</ul>
<p>Ich habe sofort in dem betreffenden Buch nachgeschaut und habe es jetzt zweimal ganz durchgelesen (darum antworte ich erst heute). Den obigen, fettgedruckten Teil Ihrer zitierten Passage habe ich nirgends gefunden. Was im Buch über Hitler gesagt wurde, finden Sie in Beilage 2 (S. 103-123, 136-137).</p>
<p>Sonst wird Hitler noch erwähnt:</p>
<ul>
<li>- S. 130: Hitler lädt Victor Schauberger u.a. ein &#8230; arbeitet von da an mit ihnen zusammen;</li>
<li>- S. 124-153: allgemein im Zusammenhang mit der Thule- bzw. der Vril-Gesellschaft und mit Konstruktionsplänen von UFOs;</li>
<li>- S. 154: Hitler und Stalinpakt und Polen &#8230; und der Kommunismus;</li>
<li>- S. 221-222: dass Montagu Norman, brit. Zentralbankchef, ein Mystiker und Förderer Hitlers war;</li>
<li>- S. 229: Hitler und Robert D. Murphy treffen sich 1922.</li>
</ul>
<p><strong>Wenn Sie als Akademiker die Esoterik gleich schlampig zitieren wie Esoteriker mit der Naturwissenschaft umgehen, dann können Sie denen nichts vorwerfen</strong>.</p>
<p>Die fast unsichtbaren Zeichen scheinen so gesetzt, dass Sie noch öfters mit Hitler, den Nazis, der Esoterik und den UFOs konfrontiert werden (diese Ecke läuft erst an &#8211; {im Jahre 2000} &#8211; und dort ist eben NICHT einfach wieder nur billig alles Rechtsextremes). In diesem Sinne, damit Sie nicht bald nochmals aus dritter Hand zitieren müssen, empfehle ich Ihnen die GENAUE Lektüre des Buches von Karl Brugger, die Chronik von Akakor, Verlag Kopp 1973, Neuauflage 1999 &#8230;</p>
<p>Es stimmt, Jan van Helsing schreibt schwammig-ungenau, ungut über die Juden, was er in seinem späteren Buch unter seinem echten Namen Jan Udo Holey <em>die Akte</em>, Amadeus Verlag 1999, klarstellt.</p>
<p>3. Und jetzt noch eine Bitte an Sie: Ihre Hauptarbeit besteht doch darin, falls ich das richtig verstanden habe, dass die Menschheit nicht zu ihrem Nachteil von Mächten beeinflusst bzw. manipuliert wird, welche uns wieder in dogmatische, unterjochende, dumm machende Muster zwängt, welche eine freie Weiterentwicklung zum erwachsenen, selbstbewussten Menschen verhindern. Richtig?</p>
<p>Dann haben Sie Arbeit mit Beilage 3: immer wieder wird behauptet, im Laden verkaufte Musik sei unterschwellig mit negativen Subliminal-Suggestionen gefüllt (gemäss Liste der Beilage 3). Es gibt Methoden, die versteckten Subliminal-Botschaften auf Tonträgern ausfindig zu machen. Bitte lassen Sie diese Untersuchungen machen (und lassen Sie sich nicht abwimmeln).</p>
<p>Falls sich herausstellen sollte, dass diese Behauptung wahr ist, dann haben Sie eine Aufgabe vor sich, die wirklich Ihrem Niveau entspricht. Dann müssen Sie mutig auf die Wirtschaft los (gemeint sind: jene Produzenten).</p>
<p>4. Ich wünschte mir eine Institution, welche wirklich fähig ist, die Wahrheit in positiven Streitgesprächen zu suchen (auch wenn man sie nicht findet, analog zum Philo-Café). Mit so einer Tätigkeit könnten Sie einem echten Bedürfnis begegnen (Sie haben in Ihren Reihen doch gute Leute, Psychologen, Theologen und andere). Ich meine jetzt aber nicht nur diese ewigen Gespräche unter nur Akademikern, sondern auch solche mit gewöhnlich Sterblichen. So eine Art regelmässige Arena-Sendung mit geistigem Inhalt. Sie wären, glaube ich, perfekt dafür geschaffen.</p>
<p>5. Ein (Denk-) Fehler, (d.h. ein nicht exakter Standpunkt, der reine Glaubenssache ist, aber als reine Wahrheit vorausgesetzt und gehandhabt wird), also ein Fehler, der im Club beide Seiten machten (und überall gemacht wird) ist der unausrottbare Glauben, die Welt, der Schöpfer, die oberste Instanz etc. etc. <strong>SEI GUT</strong>! Das heisst, wir glauben felsenfest, der Ursprung sei gut und WIR seien das Böse, oder hätten es in uns, oder müssten es noch überwinden.</p>
<p>Darf ich daran erinnern, dass im Mittelalter die Katharer (und viele andere) behaupteten, SATAN habe diese Welt erschaffen und nicht Gott. Darauf hin wurden alle Ketzer, Abweichler, v.a. die Katharer, von den Armeen der Päpste niedergewalzt.</p>
<p>Wenn wir also heute vom Prinzip des Guten ausgehen, so nicht auf Grund unserer Weisheit, sondern weil unseren Vorfahren dies mit dem Schwert in den Kopf gehauen wurde. Und es scheint, wir dürfen dieses Tabu auch heute noch ja nicht durchbrechen, sonst wehe &#8230; doch eine Diskussion über Wahrheit muss Tabus ausräumen können.</p>
<p>Also, wie wäre es mit einem anderen Blickwinkel? Nur so mal.</p>
<p><strong>6. Und noch etwas</strong>:</p>
<p>Die Art, wie Akademiker die EsoterikerInnen geringschätzig belächeln, meistens sind es ja gerade ältere Frauen ab 40 (damals im Jahre 2000!), finde ich total daneben.</p>
<p>Ich bin von dieser älteren Generation, ich ging damals in Basel noch in eine reine Mädchenklasse, Buben waren sogar in einem anderen Schulhaus. <strong>Nur zwei Mädchenklassen pro Jahr</strong> gab es im Gymmi (wurden zugelassen) &#8211; Achtung, <strong>für die ganze Stadt Basel</strong>!! Die Eltern mussten ihre Mädchen buchstäblich hineinboxen. Wir anderen wurden zurückgestuft. In die unteren Ränge.</p>
<p>Dort erklärten uns die Lehrer: <strong>ihr braucht keine Mathe, Chemie, Physik etc., ihr werden ja doch alle Mütter werden</strong>!</p>
<p>Wenn also diese damaligen Mädchen (heute als ältere Frauen) nicht wissenschaftlich denken, <strong>dann hat diese Elite ganz wesentlich dazu beigetragen</strong>! Und dann ist es schlicht dreckig, wenn heute genau diese Elite über genau <strong>diese heute ältere Frauengeneration spottet. Für etwas, worüber damals von ihr, über unsere Köpfe hinweg, für uns so bestimmt wurde</strong>!</p>
<p>Ich bin keine Esoterikerin, aber dieser kleinliche Krieg gegen EsoterikerInnen, der da geführt wird, ist menschenunwürdig. Dafür sollte sich diese Elite schämen.</p>
<p>Vielleicht geben Sie solches auch einmal zu bedenken. Oeffentlich.</p>
<p>Ich bin pensioniert und werde mir die Zeit nehmen, den ganzen Eso-UFO-Entführungs-Verschwörungs-Dschungel einmal zu durchforsten. Sobald wir diesen Winter (im im 2000) hier in Luzern das Kabel-Internet erhalten (sonst kommt es mich zu teuer). Vielleicht hören wir dann noch voneinander.<br />
MfG.</p>
<p><em><strong>Fazit heute, September 2011</strong>:</em></p>
<p><em>1): Ich habe nie eine Antwort erhalten, schon gar nicht von Infosekta, welche eine Kopie dieses Briefes erhielt.</em></p>
<p><em>2): 11 Jahren später, schein es, sind wir etwas lockerer geworden:</em></p>
<ul>
<li><em>Angriffe gegen Sekten gibt es zwar hier und da noch, auch scheint man immer noch Mühe zu haben, wirklich MIT den Betreffenden die eigenen Blickwinkel auszutauschen.</em></li>
<li><em>Ich habe inzwischen weniger Angriffe gegen Esoteriker beobachtet, aber es scheint, Frauen schlagen auch viel tatkräftiger zurück, lassen sich nicht mehr derart beschämen.</em></li>
<li><em>Rechtsextremismus wird nicht mehr über quasi Religiöses bekämpft, heute geht es brutal physisch zu.</em></li>
<li><em>Positive Streitgespräche gibt es schon, aber das Niveau wird nicht besser, Hahnenkampf scheint immer noch der Hauptmodus zu bleiben.<br />
</em></li>
<li><em>Der ganze Eso-UFO-Entführungs-Verschwörungs-Dschungel ist unendlich &#8230; also, inzwischen lasse ich ihn unendlich sein, wo er ist. Eigentlich schade, darin sind noch Perlen verborgen &#8230; dann bleibt halt noch etwas für spätere Schatzgräber</em>.</li>
</ul>
<p><em>3): Und noch eine Bemerkung zu meinen Speicher-Daten: Alle Leserbriefe sind nur ein Nebenprodukt dieses Blogs und werden alle konsequent nur im Dezember 2009 gespeichert. Die Jahre 2010 und 2011 ff dienen mir ausschliesslich als privat gehaltene Schreibstube. Alle veröffentlichten Schreibprodukte  werden zwischen 2008 und 2009 gespeichert</em>.</p>
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		<title>Leserbrief an Aargauer Zeitung zu Macho-Witzen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 00:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserbriefe, von mir an jemand]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7o März 1997 geschrieben:   
Sehr geehrter Herr &#8230; , Vor fünfzig Jahren konnten Frauen in den Männerwitzen das Gaspedal vom Bremspedal nicht unterscheiden. Heute (1997) rächen sich Männer an Frauen, indem sie in Editorials über letztere schreiben, sie wollten gestrickte Socken durchs Internet schicken.
Ja ja, sogar bei Oekofreaks gibt es blöde Männerwitze. Oder muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7o März 1997 geschrieben:   <span id="more-1261"></span></p>
<p>Sehr geehrter Herr &#8230; , Vor fünfzig Jahren konnten Frauen in den Männerwitzen das Gaspedal vom Bremspedal nicht unterscheiden. Heute (1997) rächen sich Männer an Frauen, indem sie in Editorials über letztere schreiben, sie wollten gestrickte Socken durchs Internet schicken.</p>
<p>Ja ja, sogar bei Oekofreaks gibt es blöde Männerwitze. Oder muss man sagen, einfach blöde Typen? Oder würden Sie sich etwa erlauben, in den gerade laufenden Zeiten einen blöden Judenwitz zu lancieren? Versuchen Sie es doch einmal im nächsten Editorial!</p>
<p>Also erzählen Sie auch Ihre blöden Sprüche gefälligst nur, wenn Sie unter Machos sind.</p>
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		<title>Leserbrief an die BaZ, Gleichgewicht aller Faktoren</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 00:17:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserbriefe, von mir an jemand]]></category>

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		<description><![CDATA[Antwort (am 22. November 1986 publiziert) auf den langen Artikel in der BaZ /no. 266: Die Angst vor dem Untergang des Abendlandes, vom 13. November 1986:   
Einigen im Pariser Forum ausgesprochenen Ideen ist mit Grundsätzlichem zu widersprechen:

&#8230; weniger Kinder kommen auf die Welt &#8230; Es scheint den Militärs immer noch entgangen zu sein, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Antwort (am 22. November 1986 publiziert) auf den langen Artikel in der BaZ /no. 266: <em>Die Angst vor dem Untergang des Abendlandes</em>, vom 13. November 1986:   <span id="more-1324"></span></p>
<p>Einigen im Pariser Forum ausgesprochenen Ideen ist mit Grundsätzlichem zu widersprechen:</p>
<ul>
<li><em>&#8230; weniger Kinder kommen auf die Welt &#8230;</em> Es scheint den Militärs immer noch entgangen zu sein, dass die Frauen, die diese Kinder gebären, ihr Leben heute selber bestimmen und ob sie diese Kinder überhaupt wollen. Frage: was wollen diese Militärs schützen, indem sie uns Frauen schützen wollen? Uns, oder die Idee, die sie von uns Frauen haben).</li>
<li><em>&#8230; Ueberschwemmung von Ausländern &#8230;</em> Mir scheint typisch für solche Redner, dass Gastarbeiter und Flüchtliche mit Terroristen in einem Atemzug genannt werden (eben, alle die anders sind als wir).</li>
<li><em>&#8230; Kurve in der Natur, die abflacht &#8230;</em> Liess: Geburten werden schon wieder ansteigen (Hoffnung dieser Männer). Eben, eben, die Frau ist immer noch das <em>Stück Natur, das es zu bewältigen gilt</em> &#8230; Ueberhaupt nichts gelernt.</li>
</ul>
<p>Aengste: drei sind aufgezählt: Gedburtenrückgang als solcher, Sozialsystem /Altersversorgung, Verteidigungsschwäche. Ich find es wiederum typisch, dass die offensichtlich männerkultivierteste die auch am meisten betonte ist. Man wird den Eindruck nicht los, dass Sozialethik und der ganze Rest nur zur Verschönerung des fast nicht mehr versteckbaren Machtwillens herhalten muss, und dementsprechend sowieso zweitrangig ist.</p>
<p>Dem entgegenhaltend wünsche ich:</p>
<ul>
<li>vorübergehend vor allem weniger männliche Kinder, bis die Kriegshetzerei aufhört mangels Soldaten.</li>
<li>Die Frau soll nie mehr zu dem Stück Natur rückwärtsdefiniert werden können, aus der sie, wenigstens in einigen Köpfen hierzulande, entwichen ist. Oder anders herum gesagt: wenn schon Natur, dann wenigstens Natur so, wie sie seit Jahrtausenden ist: ein Gleichgewicht aller Faktoren, die einander gegenseitig nie total ausmerzen, und von dem gerade diese Herren viel lernen könnten.</li>
<li>Frauen, die noch in Kulturen leben, die zum Inhalt haben, dass die Frau dem Mann gehorchen soll, müssen von uns die nötige Hilfe erhalten, die ihnen eine Emanzipation nach deren eigenen Vorstellungen ermöglicht.</li>
</ul>
<p>Meine Angst:</p>
<ul>
<li>dass wir Menschen es nicht mehr schaffen, dieser Art Mentalität,  die eben immer noch an der wirklichenMacht sitzt, das Handwerk zu legen und ein Umdenken auf noch breiterer Basis als schon erreicht zu erarbeiten.</li>
</ul>
<p>Geburtenrückgang:</p>
<ul>
<li>wenn die Frauen (in der dritten Welt und sonstigen ärmeren Ländern) mehr Kinder als bei uns produzieren, dann auch nur daher, weil dort die Frauen in einem vielschichtigen kulturellen und ökonomischen System leben, das sie dazu auffordert und zwingt. Ich bin überzeugt, dass jede Frau, wenn sie dazu die Möglichkeit und (vom Ehemann) das Recht hat, ihre Kinderzahl vernünftlig reduziert. Die Antwort auf ein Geburten-Ungleichgewicht Abendland versus übrige Menschheit ist nicht, uns mehr Kinder anzuhängen, sondern, den Frauen in anderen Kulturkreisen zu helfen, ein nicht vom männlichen Denken bestimmtes, ökonomisch unabhängiges Selbstverständnis zu erhalten, was immer nur via ökonomische Unabhängigkeit der einzelnen (Frau) möglich sein wird.</li>
<li>Die ökonomisch Schwachen, u.a. Frauen, benötigen eine wirtschaftliche Realität, die solche Tatsachen berücksichtigt und darauf abgestimmt ist. Wir in unseren Breitengraden können mithelfen, solche wirtschaftlich gerechten Realitäten zu verlangen, durchzusetzen. Noch 1965 (!) wurde in Südwestfrankreich von einem Arzt in der Provinzhauptstadt auf die Frage nach der Pille geantwortet: <em>Madame, ich habe schon mit dem Medizinerorden Schwierigkeiten, weil ich zu vielen Frauen die Pille unter einem medizinischen Vorwand verschrieb. Wenn ich noch eine weitere Pille verschreibe, werde ich (durch den Mediziner-Orden) vom Berufsregister gemerzt</em>. Wir vergessen heute, 1986 in Europa,  wo wir herkommen: direkt aus dem Mittelalter.</li>
</ul>
<p>Altersversorgung:</p>
<ul>
<li>Noch nie etwas gehört von Umstellung auf die Geldquelle <em>Abgabe pro industriell hergestellte Einheit</em> statt auf nominelle Arbeitnehmerbeiträge, die sowieso immer weniger werden. Die Gleichung <em>mehr Kinder und doch weniger Arbeitsplätze</em> scheint jedenfalls nicht aufzufallen &#8230;</li>
<li><strong>&#8230; mein heutiger Kommentar dazu (2011): ok, die Indusstriellen jammern jetzt seit Jahren wegen der Konkurrenz, die billiger arbeiten darf &#8230; sprich Löhne noch mehr drücken kann als bei uns &#8230; ja, aber dass das männliche Denken diese verd&#8230; Konkurrenz erst aufgebaut hat, damit ja jeder Gockel sich im eigenen Hühnerhof profilieren kann, anstatt gemeinsam eine gerechte Weltordnung aufzubauen, das wird einfach unter den Tisch gewischt &#8230;</strong></li>
</ul>
<p>Verteidigung:</p>
<ul>
<li>Was wollen wir Westeuropäer verteidigen? Uns alle zusammen? Wer, uns alle zusammen?</li>
<li>Ich gehöre nicht in die Denkschemen von Leuten, die so gemeingefährliches Denken heute, 1986, offen aussprechen dürfen und sich dabei noch den Mantel von Würde und Kultiviertheit, Reichtum und Ansehen, bessere soziale Klasse und das Sagen was Recht und Unrecht ist, selber geben.</li>
</ul>
<p>Wie lange sehen wir dem noch zu?</p>
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		<item>
		<title>Leserbrief zur Entschuldung armer Länder</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 00:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserbriefe, von mir an jemand]]></category>

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		<description><![CDATA[am 29. September 1989 geschrieben, als Reaktion zum Artikel Entschuldung &#8211; Ansätze zu einer humanen Stategie, Basler Zeitung vom 28.9.89/Seite 3:   
Sehr geehrte Damen und Herren, Der Artikel von Dr. R. Gerster vergisst wichtige Punkte über unsere Segnungen an die Entwicklungsländer:

Sobald durch unseren Wissens-Transfer die Natur in diesen Ländern künstlich unterstützt wird, können nur noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>am 29. September 1989 geschrieben, als Reaktion zum Artikel <strong>Entschuldung &#8211; Ansätze zu einer humanen Stategie</strong>, Basler Zeitung vom 28.9.89/Seite 3:   <span id="more-1266"></span></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren, Der Artikel von Dr. R. Gerster vergisst wichtige Punkte über unsere Segnungen an die Entwicklungsländer:</p>
<ul>
<li>Sobald durch unseren Wissens-Transfer die Natur in diesen Ländern künstlich unterstützt wird, können nur noch Reiche (dort) mithalten. Ob diese modernen Segnungen für Tiere, Pflanzen oder Menschen bestimmt sind oder einfach moderne Technik bedeuten, immer sind sie mit finanziellen Investitionen verbunden. Am besten bekannt sind (1989) die Probleme verbunden mit Düngmittel, Pestiziden und sonstiger Pharmaprodukte, gelten aber für alle Sparten. Immer können die (dortigen) Armen nicht mehr mithalten.</li>
<li>Alle den Drittweltländern kostenlos zur Verfügung gestellten technische Entwicklungen oder Züchtungen landwirtschaftlicher Produkte (Tiere, Pflanzen, Technologie) verkauft jede (dortige) Regierung ihren eigenen Leuten weiter, gibt also nichts gratis an die Armen ab, denn eine Regierung kostet Geld. Viel sogar. Da ist jede Geldquelle gut genug. Resultat: nur bemittelte Bauern erhalten etwas, die schon Armen werden noch ärmer, sobald die neue Technologie doch noch Fuss fassen und etwas bringen kann. Unter diesen Umständen kann man <strong>für die Armen</strong> (nicht für das Land an und für sich) nur hoffen: möge diese neuen Technologien in diesem Land nicht gelingen.</li>
<li>Mit den vielen Arbeitslosen, die jedes Land zu beklagen hat, wäre doch ein arbeitsintensiver Betrieb die richtige Lösung. Besonders in einem Land, in dem der tägliche Gebrauch dieser, von uns doch geschenkten Technologie, den Leuten dort immer noch teurer zu stehen kommt als die Hungerlöhne der entsprechenden Arbeiter.</li>
<li>Aber Projekte, die zwischen zwei Staaten, also einem Geber- und einem Nehmerland verhandelt werden, bedeuten oft schlüsselfertige Installationen, wie sie bei uns üblich sind und kein Land wird da nein sagen. Sonst gibt es nächstes Jahr weniger Entwicklungshilfe (geldmengenmässig gesehen).</li>
<li>Und wer noch tiefer in diese Sache hineinsieht und richtig fertig deutet, der merkt: unsere eigenen Firmen in den Industrieländern werden eben für diese Installationen mit Regierungsaufträgern bezahlt. Also geht es eigentlich um Arbeitsplatzbeschaffung- bzw. Erhaltung bei uns &#8230; eigentlich ein rein internes Geschäft des gebenden Industrielandes.</li>
</ul>
<p>Kurz auf einen Nenner gebracht:</p>
<ul>
<li>Via hiesige Steuerzahler profitieren also in Entwicklungsländern die Reichen von unserer Technologie, mit Hilfe deren sie die Armut im eigenen Land zementieren.</li>
<li>Unsere Hilfe wird für die einheimischen Bauern immer mehr zur tödlichen Konkurrenz, sie können preislich nicht mehr mithalten. Ein Jahr später dann schicken wir noch mehr Hilfe, falls die Betreffenden nicht vorher an einer Hungerkrankheit gestorben sind.</li>
<li>Paradoxerweise stärkt unsere Entwicklungshilfe die ausbeuterischen Machtstrukturen gegenüber den dortigen Armen, Strukturen, welche die Ursache von Hunger und Unterentwicklung sind. Diese sind dort zuerst hausgemacht (pardon, vom Westen auch unterstützt, gar verordnet). Wir unterstützen sie weiter mit unserem Marktsystem. Wenn wir billige Marktprodukte kaufen, hat der dortige Grossgrundbesitzer sehr wenig dafür und sein Lumpenproletariat gerade genug zum sterben &#8230;</li>
</ul>
<p>Mit freundlichen Grüssen, Heidi.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leserbrief an Schweizer TV zu Vergewaltiger</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 00:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserbriefe, von mir an jemand]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 29. September 1989 an SF1 geschrieben:    
Sehr geehrte Damen und Herren, Die Sendung war mutig und nützlich. Leider konnte ich dann gestern Abend die Reaktionen über die vergewaltigten Frauen nicht mithören. Aber grundsätzlich fällt mir immer wieder auf, dass in solchen Debatten und Aufklärungsversuchen bis jetzt ein Punkt einfach vergessen wurde:
Es gibt eine typische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29. September 1989 an SF1 geschrieben:    <span id="more-1254"></span></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren, Die Sendung war mutig und nützlich. Leider konnte ich dann gestern Abend die Reaktionen über die vergewaltigten Frauen nicht mithören. Aber grundsätzlich fällt mir immer wieder auf, dass in solchen Debatten und Aufklärungsversuchen bis jetzt ein Punkt einfach vergessen wurde:</p>
<p>Es gibt eine typische Opferhaltung. Psychologen bestätigen dies. Die gegenteiligen Haltung ist meines Erachtens, nachts allen männlichen Begleitern selbstbewusst, stark, angsfrei in das Gesicht zu blicken. Ich tue das immer, aus innerer Ueberzeugung. Dazu gehört für mich die Haltung: wenn du angegriffen oder auch nur bedroht wirst, weiche nie zurück, bluffe bis aufs Aeusserste und gehe auf den Typen zu, das Kinn leicht nach vorne geschoben &#8230; du kannst nur gewinnen. Das Ganze ist eine Sache der eigenen Vorprogrammierung im Kopf. Auch im Kopf des Verfolgers.</p>
<p>Es ist machbar, aber nur, wenn man daran glaubt. (Pardon, glauben darf und keine Angst hat, dabei echte oder eingebildete Weiblichkeit zu verlieren). Und Glaube ist fabrizierbar, genau gleich, wie jetzt mit diesen hysterisch schreienden Frauen in wenn auch nur gespielten Vergewaltigungsszenen den Frauen immer wieder <strong>die Opferrolle einsuggeriert wird</strong> &#8211; entspricht halt der gängigen Vorstsellung, gell. So hat Angepasstsein an seine Rolle halt seinen Preis.</p>
<p>Wollen Sie es nicht einmal anders herum versuchen? Gegenteilige Bilder zeigen?</p>
<p>Ja, übrigens, ich bin auch einmal  &#8230; // &#8230; habe von jenem Schock meinen Hass, nie mehr zurückzuweichen. Koste es, was es wolle.</p>
<p>Zweimal in meinem Leben hat es (diese Haltung) mir etwas gebracht:  das erste Mal bei meinem eigenen, jetzt geschiedenen Mann. Als er mich verprügeln wollte &#8230; prügelte ich zurück. Zwar war er stärker, aber mein verbissenes, tonloses kämpferisches Zurückhauen bis zum Gehtnichtmehr hat ihm einfach den Geschmack genommen für zukünftige Wiederholungen. Er wusste, was auf ihn wartete. Er hätte nie einen eindeutigen Sieg erhalten.</p>
<p>Das zweite Mal vor zwei Jahren im (Basler) Tram, als ich um Mitternacht im leeren Anhängerwagen von vier Jugendlichen Halbstarken als schon über fünfzigjährige Frau angegriffen wurde: ich gab wortlos Schienbeintritte zurück, verkniff den Mund, schaute das Pack mit verkniffenen Augen an, ging einen Schritt nach vorne und blieb stehen, fixierte die Typen stumm, versuchte, eine möglichst unverkrampfte Haltung zu bewahrten. Die vier schauten mich verdutzt an &#8230;  und liessen mich in Ruhe. Bei der nächsten Station verkniff ich mir, auszusteigen, den Wagen zu wechseln. Das wäre für das Pack psychologisch doch noch ein Sieg gewesen. Nein, ich blieb genau auf dem Platz stehen wo ich war, fast in Tuchfühlung (wobei die vier unter sich weiter alberten). Sie stiegen an der übernächsten Station aus, unter sich weiterblödelnd &#8230; ich war ihnen wohl langweilig geworden.</p>
<p>Selber bin ich überzeugt: hätte ich nur einen Ton von mir gegeben, mit greller Stimmer, wäre ich fertig gewesen. Ich glaube fest daran, dass die weibliche, hysterisch etwas hohe Stimme auf den Mann generell stimulierend wirkt. Die Franzosen nennen das exciter.</p>
<p>Und genau darum behaupte ich jetzt halt, sind die Frauen selber &#8217;schuld&#8217; &#8230; (ohä, das ist jetzt aber klar politisch unkorrekt) &#8230; auch wenn ihnen diese ganze Opferhaltung eingeimpft wurde (pardon, immer noch wird) &#8230;</p>
<p>Frauen werden in ihrem hysterischen Gekreische anerkannt, als echt weiblich richtig bestätigt, also führen sie sich danach auf. Auch wenn die ganze Frauenwelt Vergewaltigungen hinnehmen muss, darf die Rolle der weiblich zarten Frau (besonders bei nicht selber denkenden Frauen) nie hinterfragt werden. Weil gesellschaftliche Bestätigung ihrer Rolle wichtiger ist, je primitiver das Milieu, in dem das Mädchen aufwachsen muss. Ja, das behaupte ich jetzt.</p>
<p>Noch was: beiliegend ein Artikel über ein Tellen-Mädchen (nach dem Schweizer Helden Wilhem Tell). Die versteckte, als Lob dargestellte Verachtung ist eine Frechheit: solange es in den Köpfen normal scheint, dass (nur) Männer gewinnen, können sich (auch nicht selber denkende) Frauen nicht so verbissen genug wehren, dass den Männern der Geschmack an Vergewaltiger-Spielchen vergeht. Genau solche Artikel tragen zur Opferprogrammierung bei.</p>
<p>All diese Spielchen und Identifikationen gehören zu einem Ganzen, das man halt nicht gerne ändern möchte. Nicht genug, um es wirklich zu tun. Tut mir leid, mein Mitleid hält sich in Grenzen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen, Heidi</p>
<p>(alles, was in Klammern steht, ist jetzt, im 2011, von mir als Kommentar eingefügt).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leserbrief an Seiler-Spielmann zu Dunkle Seiten der UFO&#8217;s</title>
		<link>http://es.heidi-barathieu-brun.ch/wp-archive/28</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 00:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserbriefe, von mir an jemand]]></category>

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		<description><![CDATA[(Irgendwann in den tiefen achziger Jahren geschrieben, Zeit für mich nicht mehr eruierbar).

Sehr geehrte Frau Seiler-Spielmann, Die Aussage Ihres Artikels, die grauen, sich verselbständigten Roboter-Ausserirdische, deren Erbauer verschwunden sind, seien das absolute Böse, kann ich in einem Punkt nicht so stehen lassen.
Etwas absolut Böses existiert nicht. Prinzipiell ist etwas auch noch so stark Destruktives immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<em>Irgendwann in den tiefen achziger Jahren geschrieben, Zeit für mich nicht mehr eruierbar</em>).</p>
<p><span id="more-28"></span><br />
Sehr geehrte Frau Seiler-Spielmann, Die Aussage Ihres Artikels, die grauen, sich verselbständigten Roboter-Ausserirdische, deren Erbauer verschwunden sind, seien das absolute Böse, kann ich in einem Punkt nicht so stehen lassen.</p>
<p>Etwas absolut Böses existiert nicht. Prinzipiell ist etwas auch noch so stark Destruktives immer eine Kreation von denkenden, schöpferischen Wesen. Und jede Kreation hat immer einen Anfang. Und somit zwangsläufig auch ein Ende einprogrammiert, was ihre Absolutheit negiert.</p>
<p>Ob diese kleinen grauen Wesen jetzt aber einfach verschwinden sollen, damit es uns wieder bequemer geht, gehört sicher zu unserer vereinfachten Luxus-Haltung gegenüber dem Leben. Natürlich dürfen wir es uns dort bequem machen, wo es Sinn macht. Aber (noch) nicht dort, wo es etwas zu lernen gilt. Unsere Menschheit kann sich in Bezug auf geistiger Weiterentwicklung noch lange nicht auf Lorbeeren ausruhen.</p>
<p>In Goethe&#8217;s Faust lernen wir: das Böse ist dazu da, das Gute malgre lui zu schaffen. Im Klartext zu diesen grauen Männchen:</p>
<p>Sie sind dazu da, uns zu zwingen, so positiv zu werden, dass wir stärker werden als sie.</p>
<p>Wir werden unsere rassante technologische Weiterentwicklung nicht stoppen können und auch gar nicht wollen, trotz Umkehrdenken. Um eine sich exponentiell entwickelnde Technologie zu verwalten, wird eine klar konstruktive Lebenshaltung unumgänglich. Wir müssen stärker werden als diese Männchen, weil wir nämlich genau diese Dämonen in uns selber tragen.</p>
<p>Von aussen gesehen können wir uns die ganze Menschheit als ein einziges Wesen vorstellen. Betrachten wir doch einfach diese grauen Männchen als die &#8216;Hüter der Schwelle&#8217;, welche das Universum zulässt, auch um sich mit ihnen vor uns (noch) zu schützten. DARUM müssen wir Vergangenes aufarbeiten, statt eventuell den Gedanken aufkommen zu lassen, sie einfach abzuschieben, also vernichten zu wollen.</p>
<p>Denn, wenn nicht nur unser Planet, sondern auch dieses ganze Universum als ein, wie wir heute annehmen dürfen lebendiges, in sich abgeschlossenes Wesen gesehen werden darf, dann besitzt dieses, wie alle lebendigen Wesen, seine selbstregulierenden Reinigungsmechanismen. Was Goethe in seinem Satz vage umschrieb.</p>
<p>Sie haben es selber angedeutet: eine in sich durch zu viel Bosheit zerfallende Menschheit geniesst nicht die gleichen Rechte wie eine, welche das Leben selber schützt. Dies zu den gentechnologischen Experimenten dieser Männchen. Und was machen wir denn mit der Gentechnologie? Sind wir als Menschheit denn so über alle Zweifel erhaben? Sicher darf man uns antun, was wir dem Leben, also auch Foeten, antun.</p>
<p>Und damit wäre eine Brücke zur Akzeptanz der kleinen grauen Männchen geschlagen und das Wichtigste gesagt.</p>
<p>Ueberhaupt ist es problematisch, über gute und weniger gute Ausserirdische zu polemisieren. Wenigstens aus unserer Stellung heraus. Denn auch die sogenannten &#8216;Aufgestiegenen Meister&#8217; mit Namen wie Saint Germain und El Moyra usw sind Ausserirdische, welche Gentechnologie mit uns betreiben. Und zwar gewaltig. Wenn auch sicher auf einer anderen Ebene als die grauen Männchen &#8230; //</p>
<p>&#8230; Ueberhaupt frage ich mich, ob es Ausserirdische gibt, die NICHT gentechnologisch basteln. Vergessen Sie nicht, in der Bibel steht: der Mensch wird (im apokalyptischen Zeitalter) sein wie Gott. Was ist dessen Privileg? Doch die Gewalt über Leben und Tod. Die Möglichkeit zur Selbstzerstörung haben wir geschaffen. Das Leben zu kreieren ist mit der Gentechnologie auch uns praktisch zugänglich geworden. Womit wir langsam in den Rang von allen diesen schon lange um uns herumfliegenden Ausserirdischen aufsteigen. Fragt sich nur noch, WIE wir damit umgehen.</p>
<p>Weiter: wir können je länger je weniger über Ausser- oder Innerirdische diskutieren, ohne die Botschaft der Elohim zu kennen. Zugegeben, diese Botschaft wird von allen Verfechtern einer konservativen spirituellen Lehre verworfen, u.a. wahrscheinlich durch ihre angstmachende Betrachtungsweise über die Rolle der Gentechnologie der Elohim am Anfang unserer aktuellen spezifischen Menschheit, über unserer Vernetzung zu anderen Menschheiten bzw unser Sitzengelassenwerden durch die Elohim, die als die Herrscher des Universums dargestellt werden. Auch deren Haltung inbezug auf Erziehung, Roboterwesen, Verwaltung einer Menschheit sind uns recht unverdaulich. Aber vor allem werden unsere Vorstellungen über Gott und Satan stark strapaziert. Auch die ganze Wiedergeburtslehre löst sich dort in nichts auf, das heisst wird als poetischer Kompensationsmechanismus durchschaut, gleich wie viele Teile aus der Bibel.</p>
<p>Und das schlimmste: plötzlich wird Gott, der Schöpfer der Menschheit und alles Lebens auf Erden, ganz banal zu einer ausserirdischen Menschheit, deren paar kautzige Aussenseiter rechtlos in ihrer Ecke unsere Vorfahren einfach gentechnologisch gebastelt haben. Keine Spur vor esotherisch hochgeschraubten Nirvanaträumen überiridsch herumflatternder Gottwesen. Wir lesen von beinhart streitenden Menschen, die unter sich um ihre Weltvorstellungen kämpfen. Auf unserem Buckel. Die Botschaft der Elohim ist also nicht unbedingt leicht verdauliche Kost bei schon fest verankerten Ideen.</p>
<p>Ein einfacher Selbst-Test, ob man für diese Botschaft reif ist: was passiert, wenn alles bisher Geglaubte über Gott und das Universum nicht stimmt? Halte ich das nicht aus und bringe ich mich dann um? Sie müssen mindestens mit der Anwort zögern, bevor Sie sich mit den zwei Büchern herumschlagen wollen.</p>
<p>Und doch, die Botschaft ist eine Lektüre wert, wenn auch nur, um unsere festgefahrenen Denkmechanismen etwas aufzurütteln. Ich sel­ber habe einige Jahre gebraucht, um die Zusammenhänge und ihren vollen Wert zu durchschauen. Dazu kommt, dass ich vermute, dass ganze Scharen von Ausserirdischen die Haltung der Elohim für sich selber als eine zu strenge erachten. Reiflich überlegt könnte es in Insiderkreisen der Ausserirdischen um nichts weniger als um das Menschheitsmodell gehen, welches graduell für diverse Bewusstseinsebenen gelten soll. Denn auch Ausserirdische sind nur Menschen und haben ihren Snobismus, wie wir. Und auch dieser Streit spielt sich zum Teil auf unserem Buckel ab.</p>
<p>Aber falls wir schlau genug sind, können wir die ganze Story auch als indirekte Entwicklungshilfe, d.h. als Unterscheidungshilfe zwischen Realität und Paradiesphantasmen, verstehen. Was echte Liebe überhaupt nicht ausschliesst. Denn diese produziert der Mensch unabhängig von der äusseren Realität, um das Universum warm und für sich und die übrigen Lebewesen bewohnbar zu machen.</p>
<p>Ihre Artikel zur hohlen Erde: ach, uns steht bevor, wie der Himmel uns nächstens auf den Kopf fällt. Wenn ich mir erträumen kann, selbständig auf einem Hundeschlitten zu den Göttern fahren zu dürfen, werden diese banal. Sobald wir wirklich erwachsen geworden sind, dürfen wir sie besuchen und KUONI wird uns &#8216;das Innere der Erde in 12 Tagen&#8217; erleben lassen. Wir werden uns Götterträume BEWUSST selber herstellen müssen, statt sie vom Kosmos gratis und franko geliefert zu erhalten. Geniessen wir die letzten Tage der menschlichen Kindheit.</p>
<p>Sobald wir &#8216;alles wissen&#8217;, werden wir uns nur noch mit unserer von innen kommenden Liebesfähigkeit retten können.</p>
<p>Mit ganz lieben Grüssen<br />
&#8230;</p>
<p>Bemerkung:</p>
<ul>
<li>Diese Frau hatte bitterböse, aggressiv und persönlich beleidigend geantwortet und ist auf die Argumente überhaupt nicht eingegangen. Aber nicht nur bei mir, auch andere Leute haben solch unverschämte Briefe erhalten. Scheinbar war sie für solches Verhalten bekannt, auch Brigitta M. erhielt eine ähnliche Antwort.</li>
</ul>
<p>Zusatz 30. September 2008:</p>
<ul>
<li>Ich hatte ihr nie geantwortet.</li>
<li>Dieser Briefwechsel passierte irgendwann in den achziger Jahren,  wahrscheinlich finde ich ihren Originalbrief in meine Archiven wieder, sobald  diese durchgearbeitet  sein werden &#8230; sorry, was noch Jahre dauern  kann.</li>
<li>Damals hatte ich noch keine Ahnung von Verschwörungstheorien und sah alles durch die etwas rosa gefärbte Brille der Esotherik. Heute habe ich das meiste der Esoterik als Rauchwand* durchschaut, bin aber auch überzeugt, dass meine damalige positivistische Haltung eine Hilfe war, um Zerstörerischem trotzdem selbstbewusst begegnen zu können. Was einen Sinn macht, solange man nicht weiss, wie dieses Zerstörerische konkret verändert werden kann. <strong>Allerdings wird zu viel Positivismus dann ein Hindernis, wenn deswegen diese Veränderung nicht mehr in Angriff genommen wird</strong>.</li>
</ul>
<p>Nachtrag am 22. August 2011: &#8230;</p>
<ul>
<li>1). Aus der heutigen Sicht von Verschwörungstheorien sind Esotheriker entweder in die Falle der Rainmaker** gelaufen &#8230; ganz wenige gehören wohl selber zu dieser Clique, dann wäre der aggressive Ton im Brief Teil des Programms.</li>
<li>2). &#8230; und noch zur im Brief erwähnten, damals von mir gelobten Botschaft der ELOHIM: ok, inzwischen (d.h. im Jahre 1996) hatte ich mich dort endgültig abgeseilt und jenen Botschafts-GEBER in die Kategorie der uns Menschen gegenüber negativ gesinnten Rainmakers** eingeteilt &#8230; ja, ja &#8230; grinst nur &#8230;</li>
</ul>
<p>* Rauchwand: Eine Rauchwand ist wie ein Minijupe. Der verdeckt das Wichtigste, bringt aber auf ein paar gute Ideen.</p>
<p>** Rainmakers: Jene, welche es fertig bringen, eine ganze Menschheit zu erpressen und zu uns schädlichen Handlungen zu zwingen, mit echten oder eingebildeten Drohungen &#8230; wie uns ruinierende Kriege im Irak oder in Afghanistan, oder jetzt die  NATO, welche den ganzen vorderen Orient in den Griff bekommen wird, mit Hilfe dem Opfer von Aufständischen, deren Unterdrückung die westlichen Machthhaber zuerst sehr gut fertigbrachten.</p>
<p>Beispiel einer eingebildeten Drohung:</p>
<ul>
<li>Im Mittelalter verloren die Adeligen mehr und mehr die Herrschaft über das Volk an die aufstrebende Clique der städtischen, reichen Handels-Grossbürger. Der Trick der Adeligen zur Wiedererlangung der Herrschaft über das Volk? Ganz einfach: sie besetzten den katholischen Kirchenadel, dann gab der Papst Bullen heraus, welche die Leute in wieder demütigere Haltungen zwangen. Das Selbstbewusstsein musste gestoppt werden, besonders jenes der Frauen, welche 1349 mit der Bulle gegen die Hexen total in die Knie gezwungen wurden und nach und nach wieder aus allen beruflichen, ausserhäuslichen Beschäftigungen verbannt wurden. Das Ganze entsprach einer eingebildeten Drohung, was das absichtlich dumm gehaltene Volk damals aber nicht durchschaute.</li>
</ul>
<p>Fazit:</p>
<ul>
<li> Heute passiert das Gleiche mit dem Glauben and die Reduktion des Energie-Verbrauchs, um uns wieder klein und niedlich zu  halten, anstatt unschädliche Energie-Konzepte endlich zu akzeptieren, welche schon vor Jahrzehnten erfunden wurden.</li>
<li> Siehe auch menschliche Reproduktionspolitik der katholischen Kirche in Drittwelt-Ländern &#8230;</li>
<li>oder der ganze Finanz-Skandal, der die Weltwirtschaft zerstört und uns alle real wieder arm machen wird, wenn wir das Ganze nicht als  Erpessung durchschauen.</li>
<li> Und wie damals gegen die diversen Papst-Bullen, so sind wir das Volk auch heute von einer selbstgewählten und von den Rainmakern erpressten Elite geführt und immer noch unfähig, selber uns aufzuraffen und Ordnung in diesen Sauladen zu bringen. Es ist eben leichter, mit ein paar Eso-Träumen abzutauchen.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Beghininnen /Beginen und Begarden, 02.11</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 00:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik real]]></category>
		<category><![CDATA[Personen oder Gruppen]]></category>

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		<description><![CDATA[Chronik als Personenbeschreibung (aus gesammeltem Material):
Beginen und Begarden, de.wikipedia.
Die Beghininnenbewegung entstand spontan in belgischen Städten am Ende des 13. Jrh und waren NICHT kirchlich institutionalisiert. (aus gesammeltem Material).
Erfülltes Glaubensleben, Keuschheit, Busse, Gebet, Armut, körperliche Arbeit, Krankenpflege, Hilfe im Elend war ihre Tätigkeit. Erste Beghininnen waren Adelige und reiche Bürgerinnen, Mitgift war nicht erforderlich.
Im 14. Jh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chronik als Personenbeschreibung</strong> (aus gesammeltem Material):<span id="more-27"></span><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beginen_und_Begarden">Beginen und Begarden, de.wikipedia</a>.</p>
<p>Die Beghininnenbewegung entstand spontan in belgischen Städten am Ende des 13. Jrh und waren NICHT kirchlich institutionalisiert. (aus gesammeltem Material).</p>
<p>Erfülltes Glaubensleben, Keuschheit, Busse, Gebet, Armut, körperliche Arbeit, Krankenpflege, Hilfe im Elend war ihre Tätigkeit. Erste Beghininnen waren Adelige und reiche Bürgerinnen, Mitgift war nicht erforderlich.</p>
<p>Im 14. Jh stieg die Zahl der ärmeren Mitgliedern wegen der miserablen gesamtwirtschaftlichen Situation. Auch die Zünfte fingen an, Frauen mehr und mehr auszuschliessen, als Folge der Krise, aber als Beghininnen durften sie ausserhalb der Zünfte spinnen, weben, nähen, waschen, Kranke pflegen, Stadtschulen führen. Besonders in Brüggen, Löwen, Lüttich und Brüssel.</p>
<p>Anfangs wohnten sie alleine oder mit den Eltern, später in eigenen Häusern als Gemeinschaft, unter der strengen Aufsicht einer Hausmutter. Von Papst Gregor IX in seiner Bulle &#8216;gloria virginalem&#8217; indirekt anerkannt, genossen sie Steuerfreiheit seitens der städtischen Verwaltungen und blieben von den Privilegien der Stadtregierungen abhängig.</p>
<p>Beghininnen, welche nicht in Wohngemeinschaften lebten sondern &#8216;mitten in der Welt&#8217; erregten besonderen Zorn. Man beschuldigte sie der Herumtreiberei, Bettelei, unerlaubten Predigt, dogmatischer Abweichungen, bisweilen auch der Prostitution oder lesbischer Beziehungen. Manche hatten scheinbar paradigmatisch mystische Erlebnisse, während derer sich einige jahrelang nicht von ihrem Lager erhoben, andere überliessen sich hysterisch-erotischen Träumereien. Viele wechselten zu den Ketzern über, den Joachiten, der Bewegung des &#8216;Freien Geistes&#8217; die eine Aufgabe des eigenen Ichs und eine Identifikation mit Gott propagierten.</p>
<p>Einige standen den spirituellen Franziskanern nahe, letztere galten als Ketzer. Es gab Visionen über das dritte Zeitalter, in dem sich der Heilige Geist in einer Frau verkörpern werde. Beghininnen, welche zu diesen Ketzern hinüberwechselten oder deren Lehren in ihr Leben einbauten, brachten die ganze Beghininnenbewegung bei der Kirche in Verruf.</p>
<p>Aus Konkurrenzängsten und Ärger über die Steuerfreiheit der Beghininnen wurden ihre gewerblichen Betätigungsmöglichkeiten eingeschränkt, das heisst Zünfte setzten ihnen Höchstgrenzen der Produktion für sie fest und untersagten ihnen die Benutzung bestimmter Werkzeuge und sie durften ihre Erzeugnisse nicht mehr unter dem eigenen Namen verkauft. Damit wurde ihre Geltung auf dem Markt geschwächt. Ab dem 15. Jh waren die Beghininnen immer weniger Zufluchtsstätte für jene, welche mit den Händen arbeiten wollten oder religiöse Absichten hatten. Durch das Zerschlagen der Beghininnenbewegung wurden die Frauen eines wichtigen Ansatzes zur Entwicklung der wirtschaftlichen Eigenständigkeit beraubt.</p>
<p><strong>Links</strong>:</p>
<p>Frauen /Beghinen</p>
<p>Männer:<br />
<a href="http://franziskaner.de/Franziskanische-Spiritualitaet.8.0.html">Einführungen in franziskanische Spiritualität</a>;<br />
<a href="http://www.petzold-jazz.de/Texte/Franziskaner/franziskaner.html">Franziskaner</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>politische Gruppen in Köln &#8211; um 1341, 02.11</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 00:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik real]]></category>

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		<description><![CDATA[Es existierten im Jahre 1341 (aus gesammeltem Material für meine Geschichte):

Geschichtliches: um das Jahr 1215 tritt als neue städtische Behörde der Rat auf. So wie die Schwurvereinigung vom Jahre 1112, so ist auch die Bildung des Rates in Zusammenhang mit zeitgemässen deutschen und europäischen Gedanken und Bestrebungen erfolgt. In Wahrung herkömmlicher Anschauungen sind auch im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es existierten im Jahre 1341 (aus gesammeltem Material für meine Geschichte):</p>
<p><span id="more-34"></span></p>
<p>Geschichtliches: um das Jahr 1215 tritt als neue städtische Behörde der Rat auf. So wie die Schwurvereinigung vom Jahre 1112, so ist auch die Bildung des Rates in Zusammenhang mit zeitgemässen deutschen und europäischen Gedanken und Bestrebungen erfolgt. In Wahrung herkömmlicher Anschauungen sind auch im Rate eine Reihe von Stellen mit Schöffen besetzt. Ueber den Ursprung und die Entwicklung des Rates sind wir für die erste Zeit seines Bestehens noch nicht eindeutig unterrichtet. Später tritt er uns in der Zweiteilung als enger und weiter Rat entgegen.</p>
<p>Der weite Rat umfasst 82 Mitglieder, die als die Vertreter der Kirchspiele gelten, deren Zahl im Zuge der grossen Stadterweiterung vom Jahre 1180 sich verdoppelt hat. In dem weiten Rat ist neben den Geschlechtern auch die bürgerliche Mittelschicht vertreten, so dass er als Vertretung der Gesamtgemeinde gelten kann.</p>
<p>Die Mitgliederzahl des engen Rates ist seit dem Jahre 1305 auf 15 begrenzt. Schon vorher ist der enge Rat völlig in der Hand der Geschlechter. Er stellt neben der Richterzeche die strengere Form der Auslese und Kontrolle der Führerpersönlichkeiten dar.</p>
<p>Im Laufe des 14. Jahrhunderts setzt sich die Ratsverfassung immer schärfer durch. Die Schöffen werden allmählich ihrer Eigenschaft als Körperschaft der städtischen Verfassung und Verwaltung entkleidet, die Richterzeche geht gleichfalls ihrer Bedeutung verlustig, der weite Rat verliehrt seinen Charakter als Vertretung der Gesamtgemeinde auf topographischer Grundlage, erweitert aber seine Befugnisse gegenüber dem engen Rate.</p>
<p>Der Erzbischof zu Köln hat um 1341 Stadtverbot und muss ausserhalb der Stadtmauern auf einer der umliegenden adeligen Burgen leben und arbeiten. Er darf nur unter zwei Bedingungen die Stadt betreten: a) Wenn eine Bürgergruppe dies verlangt, b) wenn er als zweite Instanz als Richter auftreten sollte.</p>
<ul>
<li>on de.wikipedia: <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln#Sp.C3.A4tmittelalterliches_K.C3.B6ln" target="_blank">Köln</a></strong> : /<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln" target="_blank">Colonia Agrippina</a>; /<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Colonia_Claudia_Ara_Agrippinensium" target="_blank">Colonia Claudia Ara Agrippinensium</a> (kurz CCAA, deutsch: Claudische Kolonie und Opferstätte der Agrippinensier): <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln#Gr.C3.B6.C3.9Fte_Stadt_im_mittelalterlichen_Deutschland" target="_blank"><br />
Größte Stadt im mittelalterlichen Deutschland</a>: Köln wurde im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hochmittelalter" target="_blank">Hochmittelalter</a> mit etwa 40.000 Einwohnern[15] größte Stadt Deutschlands &#8230; ;<br />
und: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln#Sp.C3.A4tmittelalterliches_K.C3.B6ln" target="_blank">Spätmittelalterliches Köln: Am 7. Mai 1259 erhielt Köln das </a>; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stapelrecht" target="_blank">Stapelrecht</a>, das den Kölner Bürgern ein Vorkaufsrecht aller auf dem Rhein transportierten Waren sicherte &#8230; ;<br />
sowie: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln#Religionen" target="_blank">Religionen</a>; <a href="http://de.wikisource.org/wiki/K%C3%B6ln" target="_blank">Wikisource Köln</a>;</li>
<li><strong>Articles und andere links</strong>: <a href="http://www.politics.co.uk/news/2011/04/04/social-mobility-slower-than-in-medieval-engla" target="_blank">Social mobility slower than in medieval England</a>; <a href="http://medieval.utoronto.ca/category/publications/" target="_blank">Textual Cultures of Medieval Italy</a>; <a href="http://eternallycool.net/2008/10/porn-and-politics-in-the-middle-ages/" target="_blank">Porn and Politics in the Middle Ages</a>; <a href="http://www.enotes.com/topic/Church_and_state_in_medieval_Europe" target="_blank">Church and state in medieval Europe</a>; die dunkle Zeit <a href="http://www.lehnswesen.de/page/html_stadt.html" target="_blank">/Mittelalter</a>; Basiswissen /<a href="http://www.wcurrlin.de/links/basiswissen/basiswissen_staedte_im_mittelalter.htm" target="_blank">Städte im Mittelalter</a>; <a href="http://www.museenkoeln.de/homepage/default.asp" target="_blank">Museen in Köln</a>;<br />
Google search with key <em>medieval politics</em>. Results: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Political_philosophy" target="_blank">Political philosophy</a>; and on Google results: <a href="http://www.google.co.uk/search?q=medieval%20politics&amp;hl=fr&amp;biw=1369&amp;bih=619&amp;prmd=ivns&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;tab=iw" target="_blank">Web</a>, <a href="http://www.google.co.uk/search?q=medieval+politics&amp;start=10&amp;hl=fr&amp;sa=N&amp;biw=1369&amp;bih=619&amp;prmd=ivns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;ei=TsRtTpffIamP4gSVzOGPBQ&amp;ved=0CFkQsAQ4Cg" target="_blank">Pictures</a>, <a href="http://www.google.co.uk/search?q=medieval%20politics&amp;hl=fr&amp;biw=1369&amp;bih=619&amp;prmd=ivns&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;tab=iw#q=medieval+politics&amp;hl=fr&amp;prmd=ivns&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;tbo=u&amp;tbm=vid&amp;source=og&amp;sa=N&amp;tab=wv&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&amp;fp=ac4446c94b7e0407&amp;biw=1369&amp;bih=619" target="_blank">Videos</a>, <a href="http://www.google.co.uk/search?q=medieval%20politics&amp;hl=fr&amp;biw=1369&amp;bih=619&amp;prmd=ivns&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;tab=iw#q=medieval+politics&amp;hl=fr&amp;prmd=ivns&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;tbo=u&amp;tbm=blg&amp;source=og&amp;sa=N&amp;tab=vb&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&amp;fp=ac4446c94b7e0407&amp;biw=1369&amp;bih=619" target="_blank">Blogs</a>, <a href="http://scholar.google.co.uk/scholar?q=medieval+politics&amp;hl=fr&amp;prmd=ivns&amp;um=1&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&amp;biw=1369&amp;bih=619&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;tab=ps" target="_blank">Scholars</a>, <a href="http://www.google.co.uk/search?q=medieval%20politics&amp;hl=fr&amp;biw=1369&amp;bih=619&amp;prmd=ivns&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;tab=iw#q=medieval+politics&amp;hl=fr&amp;prmd=ivns&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;tbo=u&amp;tbm=bks&amp;source=og&amp;sa=N&amp;tab=bp&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&amp;fp=dc6247da3d580a23&amp;biw=1369&amp;bih=619" target="_blank">Books</a> &#8230;</li>
<li>(<em>and my remark: <strong>IT&#8217;S A SORRY that too many good academic articles ARE CLOSED TO NON-ACADEMICS LIKE ME &#8230; so, you elites, what&#8217;s your goal with that!? Your EGO needs this bluddy distinguishen?</strong></em>) &#8230;</li>
</ul>
<p>Um 1350 gibt es:</p>
<p>- als landesrechtliche Verwaltung:</p>
<ul>
<li> &#8211; den Erzbischof (welcher 1288 ausserhalb der Stadt zu leben gezwungen wurde)</li>
<li> &#8211; den Burggraf</li>
<li> &#8211; den Stadtvogt</li>
</ul>
<p>- als vermittelnde Aemter:</p>
<ul>
<li> &#8211; der Untergraf, untersteht dem Burggraf</li>
<li> &#8211; der Untervogt, untersteht dem Stadtvogt</li>
<li> &#8211; die Schöffen, sie unterstehen einerseits dem Stadtvogt, andererseits den beiden Bürgermeistern</li>
</ul>
<p>- als städtische Verwaltung</p>
<ul>
<li> &#8211; die zwei Bürgermeister (wovon immer für ein Jahr einer aus den Reihen der bürgerlichen Handelsherren gewählt wurde, der zweite wird im nachfolgenden Jahr aus den Reihen der hauptsächlich auf ihren Burgen ausserhalb der Stadt lebenden Adeligen)</li>
<li> &#8211; der enge Rat (15 Mitglieder)</li>
<li> &#8211; die Richterzeche, sie untersteht den zwei Bürgermeistern und dem engen Rat</li>
<li> &#8211; der weite Rat (82 Mitglieder), ihnen unterstehen die 18 Kirchen innerhalb der Stadtmauern</li>
</ul>
<p>*******</p>
<p>Was im 14. Jahrhunder um 1341 in der Welt so lief:</p>
<ul>
<li>1324 starb Marco Polo. Er hatte den Menschen gerade vor 50 Jahren die Weite Asiens bewusst gemacht</li>
<li> 1341 lebt Ibn Battuta, ein gelehrter Moslem, als Richter beim Sultan von Dehli</li>
<li> Er war ein berberischer Forschungsreisender des 14. Jahrhunderts. Mit 21 Jahren ging er auf muslimische Pilgerfahrt nach Mekka. Nachdem er diese abgeschlossen hatte, reiste er jedoch weiter, wobei er mehr als 120.000 Kilometer durch die gesamte islamische Welt und darüber hinaus zurücklegte. Seine Aufzeichnungen unter dem Titel Rihla / ‏رحلة‎ / riḥla /‚Reise‘ berichten von seinen Erlebnissen. Beinahe alle bekannten Informationen über das Leben Ibn Battutas stammen aus einer einzigen Quelle – nämlich Ibn Battuta selbst. Stellenweise sind seine Angaben zu Reiseorten oder Abenteuern eindeutig erfunden, aber oftmals lässt sich heute nicht feststellen, ob er Tatsachen berichtet oder Märchen erzählt. Die nachfolgende Zusammenstellu &#8230; (viel mehr auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_Battuta" target="_blank">de.wikipedia</a>:<br />
find him also on <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ibn_Battuta" target="_blank">en.wikipedia</a>;</li>
<li> Seit 1337 wütete der Hunderjährige Krieg zwischen England und Frankreich. Er wurde um den Besitz Frankreichs geführt</li>
<li> Die Inquisition läuft immer mehr an in Europa, besonders die Variante &#8216;Hexenverbrennungen&#8217;</li>
<li> 1340 hatten sich Alfons IV von Portugal und Alfons XI von Kastilien verbündet, um die Muslime im Rahmen der Reconquista zu schlagen</li>
<li> 1341: Blockaden-Embargo über Aegypten im Rahmen der Kreuzfahrer-Nachwehen</li>
<li> 1341: das Ende der lateinischen Herrschaft über Griechenland kündigt sich an</li>
<li> seit 1310 sind die Johanniter, welche von Amts wegen die Güter des Templer-Ordens zugeschanzt erhalten hatten, auf Rhodos</li>
<li> seit 1309 ist der Deutsche Orden mit der Eroberung Baltiens beschäftigt. 1341 war deren Hauptquartier in Marienburg heutiges Polen)</li>
<li> 1341 haben Beghinen, Frauen aus dem Hochadel und reichen Bürgertum, sich einem gottesfürchtigen Leben verschrieben und in der Welt dienend gelebt, Handwerk ausgeübt, Schulen geleitet und Kranke gepflegt</li>
</ul>
<p>Köln war seit dem 12./13. Jahrhundert eine Tuchmacherstadt mit Arbeitsaufteilung. Es gab das</p>
<ul>
<li> &#8211; Vorstrecken der Wollfaser</li>
<li> &#8211; Aufspulen des Garns</li>
<li> &#8211; Weben am horizontalen Trittwebstuhl</li>
</ul>
<p>von Köln aus gingen wichtige Handelsstrassen mit Gewerbeerzeugnissen nach</p>
<ul>
<li> &#8211; Frankfurt-Ulm-Ravensburg-Mailand</li>
<li> &#8211; Aachen-Maastrich-Gent-Brügge</li>
</ul>
<p>(<em>and, just for the love of splendor: found on Google also the <a href="http://www.moevenpick-hotels.com/en/pub/hotels_resorts/worldmap/ibn_battuta/welcome.cfm" target="_blank">Ibn Battuta Gate Hotel</a> &#8211; Mövenpick Hotels &amp; Resorts, Dubai</em>).</p>
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		<item>
		<title>Auszüge aus Erzbischof Walrams Diary</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 00:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik real]]></category>

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		<description><![CDATA[(05.1340 &#8211; 02.1341)
(Kopie von Erzbischof Walrams Tagebuch, erhalten im November 1989 aus einem der Kölner Archive, zum Zweck von Recherchen zu einem möglichen Film, der leider nie realisiert wurde).

30.5.1340
Erzbischof Walram bekundet: die Aebtissin Katharina von Essen (Assindensis) hat bei ihm Klage darüber geführt, dass der Ritter Heinrich von Gemen (-e) und seine Helfer die Essener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(05.1340 &#8211; 02.1341)</strong></p>
<p>(<em>Kopie von Erzbischof Walrams Tagebuch, erhalten im November 1989 aus einem der Kölner Archive, zum Zweck von Recherchen zu einem möglichen Film, der leider nie realisiert wurde</em>).</p>
<p><span id="more-29"></span><br />
30.5.1340<br />
Erzbischof Walram bekundet: die Aebtissin Katharina von Essen (Assindensis) hat bei ihm Klage darüber geführt, dass der Ritter Heinrich von Gemen (-e) und seine Helfer die Essener Höfe Ehrenzell (Erenzele), Brockhoff (Broychof) und Beeck (Bele) wider Gott und alles Recht überfallen und zum grossen Schaden des Essener Stifts mit Raub und Brand verwüstet haben; demgegenüber hat Heinrich geltend gemacht, solches sei ihm nach gemeinem Landrecht (de consuetudine patrie Westfalie generali) durchaus erlaubt, denn er stünde mit den Herren von Limburg (Lymburg), welche die Erbvögte dieser Höfe, Leute und Güter seien, in offener Fehde.</p>
<p>Nachdem er die Argumente beider Parteien angehört hatte, hat Erzbischof Walram nach dem Rat seiner Räte und anderer Kenner des Landrechts entschieden, es sei dem genannten Heinrich nicht erlaubt, die erwähnten Höfe zu überfallen und zu schädigen, ungeachtet der angeführten Rechtsgewohnheiten, welche als unbillig und unvernünftig zu verwerfen seien &#8230; &#8216;</p>
<p>15.6.1340<br />
Erzbischof Walram beauftragt seinen Amtmann zu Aspel (-e), en Propst von St. Gereon zu Köln Otto von Kleve, die durch Rheinanschwemmung oberhalb des Kröpel-Wardt beim Dorf Vahnum auf erzbischöfflichem Gebiet entstandene neues Insel einem geeigneten Mann für einige Jahre oder erblich zu verpachten</p>
<p>18.6.1340<br />
Erzbischof Baldewin von Trier bekundet, dass er und Erzbischof Heinrich von Mainz (Mentze) als einmütig erwählte Schiedsleute im Streit zwischen Erzbischof Walram von Köln und Graf Gerlach von Nassau (Nassow) folgenden Spruch erlassen haben:<br />
1. Die Kontrahenten sollen auf alle Forderungen und Gegenforderungen, die noch aus der Zeit Erzbischoffs Heinrichs II. herrühren, verzichten und gänzlich ausgesöhnt sein;<br />
2. die Urkunden, auf denen diese Forderungen beruhen, haben sie einander zurückzugeben.<br />
3. Alle Gefangenen, Burgen und Brandschatzungen sollen frei bzw abgegolten sein.<br />
4. Graf Gerlach ist gehalten, dem Erzbischof auf einem Kriegszug nach Aufforderung mit 50 Mannen zu dienen, und zwar im Umkreis von 20 Meilen um Köln und auf erzbischöfliche Kosten, wobei er sich binnen 14 Tagen nach der Aufforderung einzufinden hat.</p>
<p>3.1.1341<br />
Heinrich von Mainz bekundet, dass auf einer Fürstenversammlung zu Fitzlar der edle Herr Johann von Reifferscheid folgenden Fall zur Beurteilung vorgelegt hat:<br />
Sein Ahnherr Johann von Reiffenscheid hatt die Burg Bedburg (Bedebur) erbaut, sie dem Kölner Erzbischof Sifrid aufgetragen und als ein in männlicher wie weiblicher Linie vererbbares Lehen zurückerhalten. Dieser Johann hatte zwei Söhne: Heinrich und Johann, von welchen der letztere das Lehen Bedburg bis zu seinem Tode besass und es seinem damals noch minderjährigen Sohn Johann &#8211; dem Kläger &#8211; hinterliess. Als dessen Vormund verwaltete zunächst Heinrich die Bedburg, und als später Johann, volljährig geworden, das Lehen für sich forderte, verweigerte es ihm sein Onkel. Es kam 1330 durch Vermittlung der Grafen von Jülich und Virneburg zu einer Uebereinkunft, derzufolge beide gemeinsam als kölnisches Lehen besitzen sollten. Als Heinrich nun starb, hinterliess er eine vierjährige Tochter. Für diese forderte deren Mutter von dem Lehnsherrn, dem E.B.Walram, die Belehnung mit Heinrichs Anteil an der Bedburg; das gleiche tat auch Johann, der bessere Rechte darauf zu haben behauptete. Er bat daher die in Fitzlar versammelten Fürsten, sein besseres Recht auf die Belehnung festzustellen, was diese auch getan haben.<br />
Siegelankündigung des Ausstellers, des Landgrafen Heinrich von Hessen, seiner Brüder Ludwig und Hermann, der Grafen Heinrich von Waldeck (Waldeckin), Johann von Ziegenhain (Cygenhan), Rudolf von Wertheim Sigfrid von Wittgenstein (Wietechinstein) und Johann von Solms (Solmesse).</p>
<p>4.1.1341<br />
Gobel von Dorslair, Vogt von Palmersdorf (-torp), bekundet, sich anstelle des verstorbenen Cono Marschalls von Alfter (Alfthere) der Stadt Köln für den Erzbischof als Bürgen (gisel) gestellt und vom Rat der Stadt die Beachtung der einschlägigen Bestimmungen des Vertrages beschworen zu haben, dem diese Urkunde transfigiert ist.</p>
<p>9.1.1341<br />
Erzbischof Heinrich (III.) von Mainz und das Mainzer Domkapitel bekunden, dass sie vom Kloster Helmarshausen (Hellewordeshusin) ein Drittel von deren Hälfte an der Burg Krukenberg und der Stadt Helmarshausen unter bestimmten Bedingungen gekauft haben, in denen u.a. folgendes vereinbart ist: Wenn das Erzstift Mainz der Kölner Kirche deren Hälfte von Burg und Stadt abkauft, dann kann das Kloster sein Sechstel am ganzen Besitz wieder einlösen. Kauft dann das Erzstift Köln seine Hälfte zurück, dann muss das Kloster sein Sechstel wiederum der Mainzer Kirche käuflich überlassen.</p>
<p>10.1.1341<br />
Papst Benedikt XII aus Avignon teilt dem Erbischof von Köln mit, dass er den Probst Nikolaus von St. Omer (eccl. S. Audomari de Sancto Audo¬maro) zum Bischof von Utrecht (eccl. Traiectensis) erhoben hat. Der Papst hatte sich die Besetzung dieses Stuhles vorbehalten. Die trotzdem vom Domkapitel und anderen Stiftskapiteln in Utrecht durchgeführte Wahl, die zwiespältig ausgegangen und teils auf den Propst von St. Salvator Johannes von Bronkhorst (Bronhorst), teils auf eden Utrechter Domkanoniker Johannes von Arkel (Erkel) gefallen war, wird vom Papst kassiert.</p>
<p>12.1.1341<br />
Erzbischof Walram an seinen Offizial, Magister Gottfried von St. Kunibert: Graf Dietrich von Klebe hat ihm in einem Schreiben, das ausser dem Grafen selbst auch noch sein Bruder, der Kölner Domdekan Johannes, sowie das Stift Monterberg und die Stadt Kleve besiegelt haben, seine Absicht mitgeteilt, das Kollegiatstift auf dem Monterberg (Munrenberge) in die Stadt Kleve zu verlegen; zugleich war darin der Wunsch geäussert worden, die Pfarrkirche in Kalkar (Kalkere) dem Stift zu inkorporieren und das Patronatsrecht über die Pfarrkirche in Kleve (eccl. Cleuensis), das im Besitz des Prämonstratenserinnenstifts Bedburg (Beitbure) ist, gegen, das Patronatsrecht über die Kirche in Mehr (Mere), welches dem Stift Monterberg zukommt, einzutauschen, damit nach erfolgtem Tausch und durchgeführter Verlegung die jetzige Pfarrkirche in Kleve dem Kapitel inkorporiert und als Stiftskirche dienen kann. Da der Erzbischof der Bitte des Grafen zwar wohlwollend gegenübersteht, sich wegen dringender Geschäfte der Sache aber nicht persönlich annehmen kann, beauftragt er den Offizial, an seiner Statt die Zustimmung des Domkapitels und all derer, die es angeht, einzuholen, die Sache vom Rechtsstandpunkt aus zu untersuchen und dem Erzbischof darüber ausführlich und abschliessend zu berichten.</p>
<p>13.1.1341<br />
Probst, Priorin und Konvent des Prämonstratenserinnenstifts Bedburg (Beitbure) teilen dem Erzbischof Walram und dem Domkapitel mit, dass sie auf Bitten des Grafen Dieter von Kleve (Cleuensis) ihre einhellige Zustimmung dazu gegeben haben, ihr Patronatsrecht über die Pfarrkirche von Kleve dem Stift Monterberg (Munrenberge), das in die Stadt Kleve verlegt werden soll, zu übertragen und dafür das Patronatsrecht des Stiftes Monterberg über die Pfarrkirche in Mehr (Mere) zu bekommen, wobei nach vollzogenem Tausch die Kirche in Kleve dem Stift Monterberg, die von Mehr dem Stift Bedburg inkorporiert werden soll. Sie bitten deshalb den Erzbischof und das Domkapitel, den geplanten Tausch und die Inkorporationen zu billigen und gemäss dem kanonischen Recht zu vollziehen. Zu seinem bevollmächtigten Prokurator in dieser Angelegenheit bestellt das Stift Bedberg den Advokaten an der Kölner Kurie Magister Nikolaus von Bommel (Bomele).</p>
<p>14.1.1341<br />
Die Erzbischöfe von Köln, Trier und Mainz treffen sich zu einer Unterredung in Wallersheim</p>
<p>14.1.1341<br />
Der Kölner Offizial Gottfreid von St. Kunibert, erzbischöflicher Kommissar in der hier behandelten Sache, beauftragt unter Hinweis auf das Mandat Walrams vom 12.1.1341 den Prämonstratenser Werner, Kuraten der Kirche von Kleve, und den Altaristen Konrad des Hospitals zu Kleve, Erkundigungen über die jährlichen Einkünfte der Kirchen in Kalkar (Kalker), Kleve (Cleue) und Mehr (Meire) einzuziehen und das Ergebnis ihrer Nachforschungen und Schätzungen dem Offizial in einem besiegelten Schreiben mitzuteilen. Er gibt ihnen Vollmacht, zu diesem Zwecke Zeugen unter Androhung von Kirchenstrafen vorladen zu können.</p>
<p>16.1.1341<br />
Der Knappe Richard Meynuelder erklärt, dass die zwei jährlich in Rhens (Rense) fälligen Fuder Wein, die er von der Kölner Kirche zu Lehen hält, jederzeit zusammen oder einzeln zurückgekauft werden können, und zwar das Fuder für 50 Pfund Heller. Nach erfolgtem Rückkauf haben er beziehungsweise seine Erben für je 50 Pfund Heller jährliche Einkünfte von 5 Pfund Heller aus eigenen Allodialgütern oder sonstigen freien, der Kölner Kirche günstig gelegenen Gütern der Kölner Kirche als Lehen aufzutragen.</p>
<p>17.1.1341<br />
Markgraf Wilhelm von Jülich teilt seinem Bruder Erzbischof Walram mit, dass er zusammen mit seinem verstorbenen Bruder Gottfried von Bergheim den Marienaltar in der Kirche zu Münstereifel ausgestattet und seinem Kaplan Otto übertragen hat. Das Dotationsgut setzt sich zusammen: aus einer Rente von 40 Mark kölnisch von Gütern zu Kolvenbach (-bagh) und Hohn (zome Hayn), welche Gottfried gestiftet hat; aus einer Rente von 12 Mark kölnisch, welche der markgräfliche Rentmeister (reddituarius) jährlich aus seinem Hof Girsbergh bezahlen muss; und endlich aus einem Haus zu Münstereifel, das der Kaplan Otto dem Altar für den Fall seines Todes vermacht hat. Der Markgraf bittet, den Altar zu einem kirchlichen Benefizium zu er¬heben.</p>
<p>21.1.1341<br />
Der Offizial der Kölner Kurie bekundet: Die Abtei Kamp (abb. et conv. mon. Campensis ord. Cyst.) hat den Wilhelm von Steynbergen, Pastor an der Pfarrkirche von Nederasselt (Nederasselde, Nedirhasselt), welche von Erzbischof Heinrich II. unter Festsetzung angemessener Einkünfte für den dort tätigen Geistlichen der Abtei Kamp inkorporiert worden war, beschuldigt, er eigne sich schon seit 4 Jahren widerrechtlich die Novalzehnten von den Aeckern des Nederasselterbruchs (Nederasselrebroke) im Dorf Dekeynt im Kapitel Nederasselt an; deren gesamter Wert belaufe sich bisher auf 40 Pfund kleiner schwarzer Turnosen. Das Verhalten des Pastors sei umso verwerflicher, weil er sich in einem Prozess, den die Abtei mit ihm und seinem Vorgänger Florencius wegen dieser Zehnten schon führen musste, eidlich verpflichtet habe, seine Hände solange von diesen Zehnten wegzulassen, bis sie ihm gerichtlich zuerkannt worden seien, was aber bislang noch nicht geschehen ist.Die Abtei ersuchte deshalb den Offizial, den genannten Pastor von Nederasselt dazu zu verurteilen, den strittigen Tottzehnten der Abtei zu überlassen, die vereinnahmten 40 Pfund Turnosen zurückzuzahlen und ausserdem die Prozesskosten zu erstatten. Auf einem am 21. Januar (sabbato post Anthonii hora iudicii) deswegen angesetzten Termin ist als Anwalt (procurator) der Abtei Kamp Tilmann von St. Pauli, als Anwalt des Pastors von Nederasselt Hermann Ratze erschienen. Der Offizial hat nach eingehender Zeugenbefragung und Beratung mit Rechtsgelehrten folgendes Urteil gefällt: Der Pfarrer von Nederasselt soll seinem Eid entsprechend die Hände von der fraglichen Zehnten lassen sowie der Abtei 20 Pfund Turnosen und die Streitkosten &#8211; deren Abschätzung sich der Offizial vorbehält &#8211; bezahlen. 20 Pfund Turnosen werden ihm erlassen.</p>
<p>26.1.1341<br />
Herzog Rainald von Geldern (hertzoge zu Gelre inde greve zu Zuytphen) bekundet, dass er zusammen mit Erzbischof Walram und dessen Bruder Markgraf Wilhelm V. von Jülich (Guylghe) und im Einverständnis mit den Parteien den Streit zwischen Johann Herrn zu Reifferscheid (Ryferscheit) einerseits und Walram von Salm (Salmen), Johanna, Witwe des Heinrich von Reifferscheid, und deren Tochter Johanna andererseits in folgender Weise beigelegt hat:<br />
1. Die Burg Bedburg (Beydebur, Beitbuir) soll binnen 14 Tagen nach dem kommenden Sonntag mit allem Geschütz (bliden, noitstellen, arenbursten, geschosse ind des gelijchs weer), was beim Tode Heinrichs von Reifferscheid dort vorhanden war, dem Kölner Erzbischof überantwortet werden, welcher sie unverzüglich dem Johann von Reifferscheid als Vormund (mumbere) der Johanna, Heinrichs Tochter, weiterzugeben hat; ist Johanna mündig geworden, soll der Erzbischof die Burg ihr und ihrer Mutter übergeben. Doch muss der Erzbischof stehts so viel Gewalt über die Burg behalten (mid in der burch meichtich bliven), dass er die Burg demjenigen zuwenden kann, der sie von ihm und seinen Lehnsleuten durch Rechtsspruch erlangt, wenn solches notwendig sein sollte (de sij vur ieme ind sinen mannen mid urdele ind mid reichte gewint, of des noit gebuirt). Johann von Reifferscheid muss dem Erzbischof dafür genügend Sicherheit bieten.<br />
2. Wegen der Vorburg zu Bedburg wird bestimmt, dass der Erzbischof von Köln deswegen vom Markgrafen von Jülich sein Recht fordern darf, falls die &#8216;Freunde&#8217; beider Seiten auf dem zu Gymnich (Gemenich) angesetzten Tag keinen gütlichen Ausgleich herbeiführen können.<br />
3. Johann von Reifferscheid darf die Vorburg ungehindert passieren, doch soll Frau Johanna die Gewalt über deren Tore und Schlüssel haben. Johann darf in der Burg tun, was ihm als Vormund gut dünkt, und beide sollten in einem Burgfrieden sitzen bis zu der Zeit, in der zwischen Köln und Jülich wegen dieser Vorburg gütlich oder rechtlich (mid reichte of mid minnen) entschieden wird.<br />
4. An Hackenbroich (-broiche) soll Frau Johanna auf Lebenszeit ihr Wittum (wiedem) besitzen, es handelt sich bei der Burg um Lehns- oder Eigengut (mansguyt of eygin), und zwar entsprechend den Bestimmungen des von Johann besiegelten Wittumsbriefes. Hinsichtlich der Fragen, ob Hackenbroich ein Mannlehen (manslien) ist &#8211; wie der Erzbischof behauptet &#8211; oder aber Eigengut &#8211; wie Johanna vorgibt &#8211; , soll der Erzbischof der Frau einen lehnsgerichtlichen Austrag gewähren (dag bescheydin vur sich inde vur sine man).Geht das Urteil der erzbischöflichen Lehnsleute dahin, der Erzbischof solle den Lehnscharakter der Burg beweisen, dann soll Johanna sie empfangen, wie es Recht ist; aber wird bestimmt, dass die Frau den Eigentumscharakter der Burg beweisen soll, dann soll man ihr zum strittigen Gut folgen, wo sie das Eigentum (eygendum) zu beweisen hat, wie es Recht ist. Ergibt es sich, dass es sich um ein Hochstadensches Lehen handelt, so soll der jungen Johanna (dat kint) das Hochstadensche Recht zugute kommen (des reychts van Hostaden geneissen); finmdet man dagegen, dass die Burg ein Mannlehen und kein Hochstadensches Lehen ist, dann soll Frau Johanna gleichwohl ihre Leibzucht daran behalten; nach ihrem Tode gelten dann die erbrechtlichen Bestimmungen (sal die erfschaf stain zu alme reichte).<br />
5. Wegen der Forderung Johanns von Reifferscheid, der die junge Johanna als Vormund für sich verlangt, ist auf den 11. März ein Tag in Uerdingen (Vrdinghen) angesetzt worden, auf dem der Erzbischof, der Herzog von Geldern, der Markgraf von Jülich sowie die Grafen von Looz (Loyn), Kleve (Cleue), Berg (van dem Berge), Mark (von der Marcken) und Sayn (Zeyne) zugegen sein sollen. Wenn diese Fürsten dann einmütig oder mit Mehrheit urteilen, der Erzbischof könne das Kind seiner Mutter überlassen, ohne wider Ehre und Verantwortung (ere inde bescheydenheyt) zu handeln, dann ma die Mutter es behalten; urteilen sie aber anders, dann soll dies Urteil gelten (dat sal vortganck hain). Der Erzbischof soll in dieser Sache so gunstig inde genedich sein, wie es sein Eid erlaubt.<br />
8. Wenn die Parteien nach dem Tag von Uerdingen noch Forderungen gegeneinander haben, so sollen sie diese bei dem zuständigen Gericht und Richter anbringen und die Sache rechtlich austragen. Fehde und Gewalttätigkeiten sind ausgeschlossen, es sei denn, jemandem würde sein Recht verweigert.<br />
9. Die in dieser Angelegenheit bisher ausgestellten Urkunden sollen weiterhin gültig sein.<br />
10. Die vorliegende Vereinbarung haben der Erzbischof für sich, sein Stift und seine Nachfolger, Johann von Reiffenscheid sowie die beiden Johannen für sich und ihre Erben geschlossen.</p>
<p>28.2.1341<br />
Erzbischoff Walram und Herzog Rainald II. von Geldern, von beiden Parteien erkorene Schieds- und Sühnleute in der Fehde zwischen Arnold Herrn von Blankenheim sowie seinem Bruder Gerhard einerseits und Konrad Herrn von Schleiden andererseits, machen bekannt, dass die folgenden endgültigen Friedensschluss vermittelt haben:<br />
1. Die gegenseitigen Gefangenen sollen frei und quitt sein, ebenso alle noch nicht eingetriebenen Brandschatzungen; jedermann soll wieder in seine Lehen und Güter eingesetzt werden.<br />
2. Weil die Blankenheimer zuerst mit Brand überzogen worden sind, muss ihnen bis zum 15. August eine Entschädigung von 600 Mark kölnisch gezahlt werden, für welche Summe sich die Schiedsleute selbst verbürgen.<br />
3. Wegen der Erbteilung, die die Ursache dieses Zwistes gewesen ist, wird bestimmt, dass je 2 Vertreter beider Parteien vom kommenden Sonntag an 8 Tagen lang Erkundigungen über die Sachlage einziehen und danach ihr Urteil abgeben sollen; können sie zu keinem Urteil kommen, dann sollen sie das Ergebnis ihrer Nachforschungen am 25. März in Uerdingen den beiden Schiedsleuten vortragen, und was diese dann entscheiden, das haben die Parteien anzunehmen und zu beachten. Wenn einer von diesen vieren nicht mitreiten will, muss er durch jemanden anderen ersetzt werden.<br />
4. Die beiden Sühnleute erklären, dass der Herr von Scheiden in dieser Sache nichts getan hat, was seine Ehre mindern würde.<br />
5. Damit sollen die Parteien und ihre Helfer gänzlich miteinander ausgesöhnt und die ganze Angelegenheit erledigt sein; bei Unklarheiten behalten sich die Schiedsleute die Erläuterung der Sühne vor.</p>
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		<title>Geschichte um 1341 &#8211; Europa</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 00:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik real]]></category>

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		<description><![CDATA[Was im 14. Jahrhunder &#8211; um 1341 herum &#8211; in der Welt so lief: (aus gesammeltem Material &#8211; nicht fertig):


Seit dem 12. Jh. läuft die Inquisition immer mehr an in Europa, besonders die Variante Hexenverbrennungen&#8217;
seit 1309 erobert der Deutsche Orden Baltiens. 1341 war deren Hauptquartier in Marienburg (heutiges Polen)
seit 1310 sind die Johanniter, welche von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was im 14. Jahrhunder &#8211; um 1341 herum &#8211; in der Welt so lief</strong>: (aus gesammeltem Material &#8211; nicht fertig):</p>
<p><span id="more-36"></span></p>
<ul>
<li>Seit dem 12. Jh. läuft die Inquisition immer mehr an in Europa, besonders die Variante Hexenverbrennungen&#8217;</li>
<li>seit 1309 erobert der Deutsche Orden Baltiens. 1341 war deren Hauptquartier in Marienburg (heutiges Polen)</li>
<li>seit 1310 sind die Johanniter, welche von Amts wegen die Güter des Templer-Ordens zugeschanzt erhalten hatten, auf Rhodos</li>
<li>1324 starb Marco Polo. Er hatte den Menschen gerade vor 50 Jahren die Weite Asiens bewusst gemacht</li>
<li>Seit 1337 wütete der Hunderjährige Krieg zwischen England und Frankreich. Er wurde um den Besitz Frankreichs geführt</li>
<li>1340 hatten sich Alfons IV von Portugal und Alfons XI von Kastilien verbündet, um die Muslime im Rahmen der Reconquista zu schlagen</li>
<li>1341 lebt Ibn Battuta, ein gelehrter Moslem, als Richter beim Sultan von Dehli</li>
<li>1341: Blockaden-Embargo über Aegypten im Rahmen der Kreuzfahrer-Nachwehen</li>
<li>1341 regierte der Papst Benedikt XII in Avignon, wie zwischen 1309 bis 1376 alle Päpste</li>
<li>1341: das Ende der lateinischen Herrschaft über Griechenland kündigt sich an</li>
<li>1341 haben Beghinen, Frauen aus dem Hochadel und reichen Bürgertum, sich einem gottesfürchtigen Leben verschrieben und in der Welt dienend gelebt, Handwerk ausgeübt, Schulen geleitet und Kranke gepflegt. Maria wird im Script eine Beghine spielen.</li>
</ul>
<p>*******</p>
<p>Köln war seit dem 12./13. Jahrhundert eine Tuchmacherstadt mit Arbeitsaufteilung. Es gab das</p>
<ul>
<li>- Vorstrecken der Wollfaser</li>
<li>- Aufspulen des Garns</li>
<li>- Weben am horizontalen Trittwebstuhl</li>
<li>von Köln aus gingen wichtige Handelsstrassen mit Gewerbe-Erzeugnissen nach</li>
<li>- Frankfurt-Ulm-Ravensburg-Mailand</li>
<li>- Aachen-Maastrich-Gent-Brügge</li>
</ul>
<p>*******</p>
<p>Was sicherte Integration?</p>
<ul>
<li>- Sesshaftigkeit</li>
<li>- Haus- und Grundbesitz</li>
<li>- Mitgliedschaft in: &#8211; Zunft oder &#8211; Bruderschaft</li>
<li>- Nachbars-Beziehungen</li>
<li>- Heiratskreise</li>
<li>- Feste</li>
<li>- Prozessionen</li>
<li>- Leistungen für die Gemeinschaft: &#8211; Militärische, &#8211; Finanzielle</li>
</ul>
<p>*******</p>
<p>Struktur der Armen-Verwaltung in Köln um 1341 &#8211; Gesellschaft, was gibt sozial sicheren Schutz?</p>
<p>Es besteht die Möglichkeiten des Unterschlupfs im 14. Jh/bis 1341 durch:</p>
<ul>
<li>- organisiertes Armenwesen in der Stadt: (wegen Zerbröckelung der traditionellen Verbände)</li>
<li>- regelmässige Spenden von Reichen</li>
<li>- spontane Initiativen</li>
</ul>
<p>April 1304, Urkunde vom Heilig-Geist-Hospital nennt Bruder Johan, Kollektor von Almosen für das Haus, für:</p>
<ul>
<li>- Leprose-Kranke</li>
<li>- Schüler und Studenten</li>
<li>- Beginen und Bettelmönche</li>
<li>- Pilger zu heiligen Städten</li>
<li>- Krüppel und Kranke (Lahme und Blinde)</li>
<li>- Findelkinder</li>
<li>- entlassene Landsknechte</li>
<li>- von der türkischen Gefangenschaft entkommene Soldaten</li>
<li>- Opfer von Kriegen, Hungersnöten und Natur-Kathastrophen</li>
<li>- Arbeitsunfähige</li>
<li>- Arbeitsunwillige</li>
<li>- Arbeitslose</li>
<li>- Köln: Einrichtungen geschlossener und offener Armenpflege, davon Abschluss des Ausbaus in Köln erst um Mitte 15.Jh.</li>
</ul>
<p>Anstalten</p>
<ul>
<li>- Hospitäler bei Stiften:</li>
<li>- St. Pantaleon, -Maria, -Andreas im Kapitol: wurden zu Altersheimen, in die man sich einkaufen musste, oder wo man zum Eintritt wenigstens einen &#8216;Befürworter&#8217; in der Stadt besitzen musste; nur 12 &#8216;Pfründe&#8217; konnten so vergeben werden</li>
<li>- Hospitäler bei Klöstern</li>
</ul>
<p>Geld-, Kleidungs- und Lebensmittel-Abgabe</p>
<p>Sozial offen bis 1341 sind 2 Pilgerherbergen:</p>
<ul>
<li>- 1. die der Kölner Bürger Albrecht von Zelle anf.14.Jh. erbauen liess, damals vis-…-vis Zeughaus (heutige Ecke Kattenburgstr./Zeughausstr.)</li>
<li>- 2. Hospital später</li>
<li>- Beginenkonvente = aus der religiösen Frauenbewegung des 13. + 14. Jh.: waren selber arm, verdienten sich als Textilarbeiterinnen, oder mit religiösen Diensten, oder als Krankenpflegerinnen ihr Leben oder mit Hilfe von Almosensammlerinnen</li>
</ul>
<p>Heilig-Geist-Spital: am Domhof, vom 13. Jh an ein Kranken- und Armenhaus für die ganze Stadt, das als Vorbild für weitere Armenhäuser bei einigen Pfarrkirchen diente, so St. Aposteln, St. Peter, St. Johann Baptist, für die Quartier-Armen</p>
<p>Klöster (siehe in anderen Files): haben oft gesetzeswidrig arme Leute versteckt, gegen die Obrigkeit.</p>
<p>Pfründenhäuser</p>
<ul>
<li>- für alleinstehende Frauen</li>
<li>- für arme Eheleute</li>
</ul>
<p>Unterschlupf bei der Bevölkerung:</p>
<ul>
<li>- als teure Untermieter bei armen Einwohnern (Logier-Wucher). 1576 Edikt dagegen.</li>
<li>- gegen Arbeit?</li>
</ul>
<p>Bettler-Quartiere in Köln: 12. Jh.:</p>
<ul>
<li>- Armenstrasse, später Schmierstrasse</li>
<li>- Thieboldsgasse (wahrscheinlich)</li>
</ul>
<ul>
<li>- seit dem 12. Jh. erwähnt: Leprosenhaus an der Aachener Strasse in Köln: (14./15. Jh. noch drei weitere)</li>
<li>- siehe unter N-Ges-3/Dekrete</li>
<li>- Anzahl der Aufnahme der Aussätzigen limitiert (1320 in Hildesheim auf 30 Kranke)</li>
</ul>
<p>über geistig Behinderte ist aus Köln vor dem 15. Jh. kaum etwas zu erfahren<br />
Nach 1342 gebaut:</p>
<ul>
<li>- durch Stifter Peter van der Hellen, errichtet in seinem Haus &#8220;zume Esele&#8221; das St. Johann Baptist, auf der Breitestrasse in den 90-er Jahren des 14. Jh. (also nach Saira). In den dazugehörenden Gebäuden eine Herberge für arme Pilger.</li>
<li>- ca 1420: Hospital St. Catharinen, Stiftung zur &#8216;Weiten Tür&#8217; durch Peter Koilgin</li>
</ul>
<p>(Jahr ?) Für verschämte Leute, denen man das Betteln nicht zutraueon konnte, weil Bekanntheitsgrad zu offensichtlich (als Aufenthalter in der Stadt, Beziehung zu gewissen Leuten usw.):</p>
<ul>
<li>- erhielten: Essen</li>
<li>- Bleibe: Kammer oder unter der Treppe</li>
<li>- liess sie zinsfrei in einem&#8217;gadem&#8217; = Hütte in Nebenstrasse zur Hauptstrasse</li>
<li>-im Verband einer Grundherrschaft auf dem Lande</li>
</ul>
<p>im Familienverband: bei</p>
<ul>
<li>- Krankheit</li>
<li>- Invalidität</li>
<li>- jeglicher Schwäche</li>
<li>- Altsein</li>
<li>- Frausein</li>
<li>- Kindsein</li>
</ul>
<p>Zuchthaus existiert in Westeuropa noch nicht, erst ab (15.)/16./17. Jh. (?) als Spinnhaus für Frauen und Holz(-bearbeitungs-)haus für Männer</p>
<p>Bettler-Bruderschaften erst weit nach 1341 geschichtlich erwähnt:</p>
<p>Spezial Basel: am Kohlenberg gab es ein Bettlerquartier (Ende 14./anfangs 15.Jh.): mit Bettler-Herbergen, eigenem Gericht unter einem Vogt und eigenen Schöffen und 3-Tage-Bettelerlaubnis in der Stadt</p>
<p>*******</p>
<p>Weiter:</p>
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