Mein Schreibstuben-Blog

October 2, 2018

Entwicklungshemmende Verhaltensmuster

Filed under: mein Kommentar — heidi @ 02:03

… oder das Angst-Prinzip, (geschrieben im Frühsommer 1997).
(Auch auf HBB vom 30.10.2008).

An was erkennen wir entwicklungshemmende Verhaltensmuster in gesellschaftlichen Strukturen? Welche beobachtbare, messbare Muster können wir da bei Einzelmenschen oder ganzen Gruppen ausmachen? Dazu der Versuch von ein paar Umschreibungen:

  • 1) sie zeichnen sich dadurch aus, dass Ganzheit durch Hierarchie-Bewusstsein ersetzt werden muss. Hierarchie-Bewusstsein ist aber immer nur die Summe seiner Teile, und kann nie darüber hinausgehen. Denn sobald das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile, nähern wir uns dem Prinzip der Unendlichkeit. Unendlichkeit aber sprengt starre Prinzipien, macht, dass dieses Verhaltensmuster immer in Bewegung bleibt. Das Angst-Prinzip kann das nicht zulassen.
  • 2) Frauen machen, auch wenn nur ganz subtil, immer zweite. Es ist nicht nur die Person Frau, welche unterdrückt werden muss. Zusätzlich ist es die Göttin im Menschen. Also auch im Mann. (Als weiblich-göttlich verstehe ich – wie im Schachspiel – der sich sehr flexibel bewegende Teil, jener, der Starres immer wieder überwindet).
  • 3) Damit werden auch logischerweise Emotionen beargwöhnt, d.h. sie müssen ideologisch immer gut verpackt, also gerechtfertigt sein. Denn, der Mensch muss verhindert werden, direkt die Welt wahrzunehmen, vorurteilslos zu fühlen, eins zu sein mit ihr. Direkt die Welt wahrnehmen können wir nur über das vorurteilslose Fühlen, im Einssein mit dem, was uns umgibt. Das ist grundsätzlich unser Merkmal, denn wir Menschen sind empathisch gebaut. Damit wir also nicht fühlen, braucht es spezielle Anstrengungen (durch Erziehung und Dominanz aufgepfropfte Muster, welche dieses Fühlen verhindern).
  • 4) Dieses Einssein (mit dem Ganzen) wird u.a. eben durch Ideologien unmöglich gemacht. Indem fühlen durch denken ersetzt wird. Obwohl Ideologien von uns immer wieder durchschaut werden. Was solls, dann gibt es wieder neue Ideologien, solche, die widersprüchlich sind zur vorherigen. Man erwischt damit erst noch zwei Fliegen auf einen Schlag, denn so kann ganz schön herumgestritten werden (= sich in seine Behauptungen vergraben, festzurren, ideologisch festmauern).
  • 5) Ideologisch festgemauerte Trennung wird also, wo immer es geht, klammheimlich gefördert. So lange wir miteinander rechthaberisch streiten, hören wir einander nicht zu. Trennung vermasselt vor allem ein Erkennen dieser gesammten kollektiven Mechanismen (teile und herrsche). Es gibt in unserer Menschheit wieder, immer mehr, viel zu viel Trennung. Trennung zwischen den Generationen, zwischen Elite und Nicht-Elite, zwischen Staaten und Rassen. Aber am effizientesten wird Trennung provoziert durch Reichtum und Armut.
  • 6) Und gleichzeitig stimmt das oben Gesagte wieder nicht endgültig. Man kann auch, überhaupt bei jeder Form, (immer auch) aus der genau umgekehrten Form eine Diskrepanz erschaffen. Indem man z.B. Einheit, Gleichheit, Einssein so betont, dass eine Diktatur der Gleichschaltung läuft. Dann ist es halt der Gruppengehorsam, welcher eine Weiterentwicklung erfolgreich wieder verhindert.
  • 7) Die entwicklungshemmenden Verhaltensmuster anerkennen allerhöchstens einen zeitlich beschränkten Handel (so lange dieser Handel zu ihrem Vorteil läuft). Dankbarkeit ist dann eine Haltung, welche als suspekt, abweichlerisch erkannt wird. (Siehe Bibelsprüche Lukas 17:9 und 17:10 aus der Übersetzung der Zeugen Jehovas).
  • 8) Machtgefälle sind ihr Grund-Nährboden zum langfristigen Überleben.
  • 9) Es besteht ein grundsätzliches Misstrauen allem Fremden gegenüber. Die Abkapselung in sich selber beziehungsweise in die eigene Gruppe wird als normal betrachtete Lebens- und Ethik-Norm verstanden und immer wieder hochgestylt. Menschen, welche diese Abkapselung nicht akzeptieren, werden beargwöhnt. Ist die Gruppen-Abkapselung stärker, werden Abweichler beschämt, heruntergemacht, degradiert, gemobt, verfolgt, oder, je nach Umfeld, Gruppen-Niveau und realen Möglichkeiten, manchmal zerstört oder gar umgebracht (Frauen, welche Fremde heiraten, somit der Familie Schande bringen). Dies, sobald sich eine Gruppe, die sich vorher das Bewusstsein heranbildete, die alleineseeligmachende Wahrheit zu besitzen, stark genug glaubt, den Rest der Welt und deren Ethik zum Teufel jagen zu dürfen.
  • 10) So gilt das Motto, ‘Fremde sollen selber sehen, wir sind für sie nicht verantwortlich’. Bei stärker individualisierten Kulturen wie im Westen können als Fremde schon die Nachbarn gelten, oder andere soziale Klassen. Unser ganzes Wirtschafts-System funktioniert beispielsweise nach diesem Prinzip. Ein Unternehmen muss nur so viel Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber zeigen, als das Gesetz ihm vorzuschreiben imstande ist. Das bischen bestehende Verantwortung verwässert sich bei der laufenden Wirtschaftslage immer mehr. Auch die Öko-Balance wird nach diesem Motto zerstört.
  • 11) Die gut angepassten Mitglieder haben diese entwicklungshemmenden Verhaltensmuster und deren Regeln derart verinnerlicht, dass sie das persönliche Gewissen als nicht kompetent hintenanstellen. Dadurch wird Ordnung und richtiges (Gruppen-) Funktionieren erst möglich. Menschen, welche diesen geregelten Ablauf stören, werden als Feinde erlebt, notfalls mit Mitteln bekämpft, die eigentlich der eigenen Ethik widersprechen müssten. Einer Ethik, deren Argumente dann aber nicht mehr beachtet werden, weil man sich, sozusagen tabuisiert, schon im Vorkriegsstadium befindet.
  • 12) Das setzt unumgänglich eine perfekt funktionierende Hierarchie voraus. Sobald diese infrage gestellt wird, herrscht Kampfbereitschaft. Hierarchie beruht auf Trennung dessen, was oben und was unten zu sein hat. Dazu braucht es Kriterien. Da theoretisch das Weltall, das Leben selber, die Fähigkeiten eines jeden Menschen, unendlich sind, müssen diese Trenn-Werte so aufgebaut werden, dass sie sich selber generieren und erhalten, also natürlich erscheinen. Lebenspolalritäten eignen sich dazu bestens, beispielsweise die Polaritäten von Mann und Frau, oder jene zwischen den Religionen. Vor allem die Reich-Arm-Polarität wird zu einem Muss.
  • 13) Menschen, welche nach diese entwicklungshemmenden Verhaltensmustern leben, sind vom Universum getrennt und müssen sich anderswie mit Ur-Energie eindecken. Demnach ernähren sich solche Menschen nicht oder kaum aus eigener, innerer Energie, sondern verbrauchen ihre Umwelt und Mitmenschen durch Energie- und Substanz-Raub. Und weil die Ego-Struktur des Menschen das Getrenntsein gar nicht aushalten kann, ist Sucht-Verhalten zwangsläufig ein fester Bestandteil dieses Prinzips.
  • 14) Fremde, Unbekannte werden grundsätzlich zuerst als gefährlich, oder gar direkt als böse erkannt. Es besteht der Zwang, (aus Schutz, aus Angst vor diesen vermeintlich bösen Anderen) im voraus Bedingungen zu setzen, um ihnen überhaupt begegen zu dürfen. Unsere Gesellschaftsnormen sind randvoll von solchen nicht mehr durchschauten Zwangsnormen. Wir, das heisst einzelne Gruppen, werden so lange geplagt, bis diese sich fürchten lernen. Diese Angst vor Fremdem ist ein viel grösserer Entwicklungshemmer, als wir jetzt wahrnehmen. Wir merken es nicht mehr, weil wir diese Masche schon seit Urzeiten als normal verinnerlicht haben. Beispielsweise dürfen in gewissen Gegenden Mädchen (zu ihrem Schutz) sich draussen nicht mehr frei und unkontrolliert bewegen. Dass diese Mädchen dabei kein normales, erwachsenes, selbständiges Ich-Bin-Bewusstsein mehr entwickeln, wird von der ganzen Sippe stillschweigend in Kauf genommen. Und ist letztendlich DER Frauen-Entwicklungs-Hemmer par excellence. (Es genügt, dass von Zeit zu Zeit ein paar Mädchen durch einen labilen Typen umgebracht werden, und die übrigen Mädchen werden wieder überwacht).
  • 15) Entwicklungshemmende Verhaltensmuster sind nicht nur das normale Resultat einer sogenannten guten Erziehung nach zwangshaft festgelegten, unflexiblen Normen, solche Verhaltensmuster sind deren Kernstück, die nächste Generation wird in sie hineingeprügelt (manchmal mit subtilener Methoden als Prügel).
  • 16) Entwicklungshemmende Verhaltensmuster erzeugen automatisch Sucht-Verhalten, das heisst, das obligatorische Kompensieren-Müssen der ihnen inhärenten Mankos. Was alles aber ist Sucht?
    - Stoffe. Harte Drogen, normale Drogen wie Rauchen, Kaffee, Medikamente, aber auch weichen Drogen wie Schleckereien;
    - allerlei Liebes-Objekte und Beziehungsklüngel (siehe auch Bücherliste: Ronald D. Laing: Knoten). Auch Gott kann ein suchtartiges Liebes-Objekt sein (Fundamentalismus als Suchtproblem???);
    - viele Verhaltensmuster: beispielsweise ein Leben als Workaholic, als ein sich bis zur Selbst-Zerstörung aufopfernder Mensch, Kaufrausch, TV-Sucht oder jede beliebig sonstige Variante mit Sucht-Verhalten;
    - streng genommen alle Muster, mit welchen sich das Ego suchtartig identifiziert, um so seine Existenz phantasmatisch zu sichern. Es ist also vor allem nicht das Muster selber, sondern das Wie. Es geht darum, wie das Ego damit umgeht. Das definiert Sucht. Denn sobald ein Muster von Sucht-Verhalten geprägt ist, wird es unflexibel gehandhabt, ist der Betreffende (durch Identifikation mit dem Muster) darin gefangen. (Dem gegenüber hat Buddha das Verlassen all dieser Muster erklärt).
  • 17) Entwicklungshemmende Verhaltensmuster werden gefördert durch Unterwerfungs-Rituale:
    - es wird befohlen, die eigene Integrität aufzugeben und aus der Ohnmacht des Getrennt-Seins heraus, anstelle des eigenen Gewissens, den von ihnen aufgestellten Regeln zu gehorchen;
    - nachdem man uns eingeredet hatte, wir seien nicht gut genug, oder gar böse;
    - zu dieser Ohnmacht, zu dieser Aufgabe der eigenen Integrität wird der Mensch gebracht durch Unterwerfungs-Rituale. Zudem: hast du dich schon einmal gefragt, was diese Bizutagen (Einführungs-Unterwerfungs-Zeremoniell für Neulinge an Elite-Schulen) für einen Sinn machen? Was soll das wirklich? Bleibt da nicht klammheimlich eben doch ein Reflex, der das Verhalten gegenüber den ‘Älteren’ steuert?
  • 18) Ein todsicherer Abwehr-Charakter ist das Produkt von entwicklungshemmenden Verhaltensmustern:
    - Das ist eine komplexe Muster-Struktur, die wir selber erschaffen, gewoben haben aus unbewussten Reaktionen, Entscheidungen, Verletzungen, und welche wir als Maske vor ein Ereignis plazieren. Sie dort plazieren, damit wir das so verdrängte Geschehen hauptsächlich vor uns selber verstecken können. Etwas einfacher gesagt: ein Symptom, das von der Ursache ablenken soll.
    - Der Abwehr-Charakter lenkt die Aufmerksamkeit von der eigentlichen Ursache ab, weil sich der Mensch geschworen hat: da sehe ich nie mehr hin.
    - Er schützt so die innersten Gefühle dieses Menschen, hält die letzte Integrität intakt, stoppt das Geschehen kurz vor einem geglaubten oder echten Kollaps. Der Abwehr-Charakter schützt uns vor allem vor der eigenen Scham.
    - Phobien, psychosomatische Krankheiten, plötzliche Unfähigkeiten in einem Bereich (z.B. die Angst jener Genies, die als solche gar nicht erkannt werden wollen, deren Angst vor ihren eigenen, speziellen Fähigkeiten, die sie von ihren Mitmenschen unterscheiden würden … aaahh, du hast noch nie davon gehört? Du weisst das gar nicht? dann schau mal genau hin) dies alles sind für mich meistens solche Abwehr-Muster.
    - Wird der Abwehr-Charakter als Symptom trotzdem geheilt, also (das Symptom) gewaltsam beiseite geschoben, tritt es anderswo wieder auf, muss blitzschnell ein neuer Abwehr-Charakter gebildet werden. Immer, wenn wir ein Symptom derart heilen, bildet es sich anderswo neu, mit einer unbekannten Maske. Und jedesmal noch stärker. (Krankheiten allopatisch heilen, also das Symptom wegzuschieben, gehört ebenfalls dazu).
  • 19) Bei der Anwendung von Mind-Techniken sind die Symptome des Abwehr-Charakters nicht direkt aufzulösen, da der Abwehr-Charakter selber (diesen Minde-Techniken gegenüber) eigentlich inexistent ist, dort nur als Hologramm erfahren wird. Du kannst den Zwang des Abwehr-Charakters neutralisieren, wenn er umgangen wird. Gemeint ist, wenn du das ihn produzierende Muster durchschaust.
  • 20) Nebenwirkung eines Abwehr-Charakter: mit dieser Maske vollauf beschäftigt, wird der Mensch nicht mehr wirklich Neues entwickeln können. Menschen, die einen genügend starken Abwehr-Charakter aufgebaut haben, werden durch ihn genug beschäftigt, den Rest ihres Lebens daran herumzubasteln. Zwei Reaktionen sind dann möglich:
    a) als Einzelmensch will er nicht mehr die Welt verbessern, verändern, diese mit neuen Entwicklungen aus dem Sumpf ziehen. Er überlässt das Feld den anderen.
    b) Oder, wenn er die Welt doch noch verbessern will, ist der neurotische Charakter derart offensichtlich, dass die anderen die ganze Anstrengung nur noch belächeln.
    Ich bin sicher, das Erkennen dieser Mechanismen würde auf unsere Weltordnung unbedingt einen Einfluss haben und vieles erklären, was bisher unverständlich war. Zum Beispiel, was sich die Menschen in vielen Bereichen so alles gefallen lassen.
  • 21) Ich behaupte: sobald ein genügend starke Abwehr-Charakter herangebildet wurde, kann dieser Mensch nie mehr wirklich erwachsen werden. In der Psychologie hat Ron Kurzt diesen Begriff erläutert.
  • 22) Entwicklungshemmende Verhaltensmuster führen zu: a) Glaubenskriegen, Völkerkriegen, Bürgerkriegen (was? man hat dir den Krieg befohlen, er ist also nicht deine Schuld? Und was ist mit Dienstverweigerung? also wie war denn die Belohnung für deine Unterwerfung?); b) immer wieder neue Sekten entstehen mit guten Botschaften und unakzeptierbarem Benehmen, die Gegenpartei holt zum Rundumschlag gegen Sekten aus und macht die Hoffnung deren Anhänger zur Sau … bis diese Menschen in diesen Gruppierungen die Welt und die übrige Menschheit endgültig verachten … und wieder ist eine nutzlose Trennung da; c) ein Volk wird in ein untragbares Ungleichgewicht gebracht, beispielsweise durch ‘göttliches’ Verbot der Geburtenkontrolle usw. Es muss expandieren … d) oder es ‘erhält’ die endgültige Wahrheit, muss diese den übrigen Völkern auf ‘göttlichen Befehl’ weitergeben … e) Gegensätze werden innerhalb einer Gruppe ausgespielt (siehe Libanon, Yugoslavien, Ruanda usw usf).
  • 23) Die äussere, cognitive Realität kann nicht mehr wahrgenommen werden, solange Menschen sich fürchten, eine bestehene diktatorische Ideologien aufzugeben oder ihr zu trotzen (siehe englischer Arzt, der von Imigranten aus Pakistan als islamfeindlich beschimpft wurde, weil er sich gegen deren Praktiken der Inzucht/ Heiratszwang zwischen engen Verwandten, äusserte). Oder so lange, wie eine reale Diktatur ein nicht Einhalten der Vorschriften niederschlägt.
  • 24) Das Macht-Prinzip von entwicklungshemmenden Verhaltensmustern lebt von der Dominanz über diejenigen, die es vorher zur Unterwerfung vergewaltigte. Aber es braucht vor allem immer eine Rechtfertigung, eine Begründung, einen Sinn, ein irgendetwas, denn nur so ist echte Kontrolle wirklich machbar. Ohne Kontrolle aber ist ein effizientes Wirken dieser Mentalität unmöglich.
  • 25) Diese Mentalität ist aufgebaut auf dem Bewusstsein des Mangels. Nichts ist gratis, alles muss verdient werden. Die Mitglieder dieser Gruppe haben das Bewusstsein des eigenen Mankos bedingungslos verinnerlicht. Der Konsument ist deshalb deren typisches Produkt. Er vereinigt in sich das Prinzip des Mangels, des Mankos, sowie des verwöhnten Klienten, dem als König alles gestattet ist. (Siehe das Büchlein von Peter Sloterdijk, die Verachtung der Massen, Versuch über Kulturkämpfe in der modernen Gesellschaft, Suhrkamp 2000). Auch ist der Konsument für nichts verantwortlich (in den USA durch Konsumentenschutz bis zum Ekzess).
  • 26) Dieses Macht-Prinzip kennt nur fertige Antworten, kein selber Nachdenken. Bei den Zeugen Jehovas beispielsweise ist es eine Sünde, die Bibel aus eigenem Denken zu interpretieren. Nur Gehorsam (den fertigen Antworten gegenüber) wird akzeptieret. Das heisst, alle Strukturen, welche dort für Menschen geschaffen werden, sind immer geschlossen. Offene Strukturen würden das Leben fliessen lassen, würde deren Denken in Bewegung halten.
  • 27) Die kollektiven Muster des Rassismus sind verteilt in all den oben diskutierten Mustern enthalten. Sie sind uns auch schon bewusst genug, sodass ich hier nicht mehr weiter darauf eingehen muss.
  • 28) Wenn Verschwörungstheorien einfach als Unsinn vom Tisch gewischt werden, haben wir jene Teile ausgeschlossen, welche das Resultat ungemütlicher, ja seelisch unakzeptabel machten.
    Frage: was ist wichtiger, heile Welt oder die Wahrheit? Ich glaube, dass wir diese Frage erst dann ehrlich beantworten, wenn es uns allen – wieder einmal – total schlecht geht

FASZIT: Um auszusteigen ist es notwendig, zuzugeben, was IST, was läuft, jeder für sich, wir alle zusammen, ohne darin stecken zu bleiben.

(Geschrieben im Frühsommer 1997).

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