Mein Schreibstuben-Blog

October 17, 2018

Aphrodite als MOTTENLAMPE

Filed under: mein Kommentar — heidi @ 11:55

… Aphrodite muss echtes Licht sein, nicht eine Mottenlampe. :

Ich sehe die Mottenlampe als berechnenden, auf sich selbst bezogenen Menschen. Falls die Gefühle anderer Menschen nicht den ihren entsprechen, ist sie denen gegenüber blind. Nicht, dass sie sie nicht erkennen wollte, sie ist dazu einfach nicht fähig. Sie erfährt nur sich selber in einem ewigen Kampf um Anerkennung, die sie als Mädchen nicht erhalten hat, nie gleichberechtigt neben ihren Brüdern in einer von männlichen Vorstellungen dominierten Umwelt. Sie hat nur gelernt, sich diese Nichtanerkennung zu kompensierer indem sie sich als Prinzessin dauernd feiern lässt. Die Eltern müssen da unglaublich falsch reagiert haben.

Ich muss ausdeutschen: ich rede von Anerkennung im Sinn des eigenen, nicht in Frage gestellten inneren Wertes, genannt Selbstsicherheit. Einer Mottenlampe fehlt diese Selbstsicherheit. Sie kennt nur Anerkennung, die VON AUSSEN geliefert wird als Bezahlung für erwartetes sogenannt weibliches Benehmen … sie strahlt, sobald sie als OK gesehen wird, sonst fällt sie zusammen wie eine verwelkte Rose, das macht sie äusserst fragile.

DIESER Anerkennung rennen solche Frauen hinterher, die Umgebung meint: “seht, wie hübsch sie ist, wie gut, wie lieblich, wie tugendhaft weiblich” … genau darin sehe ich den Schlüssel für den weiblich degenerierten Archetyp.

Das Weib muss schön sein, bewundert und begehrenswert. Nur diese Qualität gilt. Der Mann hat sich für dieses Prachtstück aufzuopfern und erhält dadurch seine Anerkennung. Dass er dabei seelisch leer ausgeht, ist sein Problem. Er soll halt nicht so doof sein, das alles auch noch zu glauben, nur mitmachen muss er. Dann ist er als ehrenwertes Mitglied dieser Gesellschaft anerkannt.

Von St. weiss ich, dass Männer miteinander über ihre Frauen genau so reden und sie in diese Kategorie stellen, und sie dabei als richtige Frau erdulden. Dümmer geht es nicht mehr, könnte man meinen.

Wenn irgendeine zum imperialen Diktator fähige Gruppe die Menschen umerzogen, heisst unterworfen hat, dann war das die Masche, um den weiblichen Teil der Menschheit zu korrumpieren, uns derart zu schaden, dass damit der ganze soziale Körper degeneriert! Ob das nur von solch einer Gruppe bewusst eingeführt wurde als Unterwerfungsmasche, um diese Unterwerfung dauerhaft im Volkskörper zu fixieren, als Unfähigkeit zur echten Weiterentwicklung, oder ob sich das langsam eingeschlichen hat als Degenerationserscheinung, das wissen wir jetzt nicht.

In einigen sogenannt ‘rückständigen’ Völkern primitiverer matriarchaler Natur ist dieses Frauenbild noch nicht geltend.

Zu viele Männer reagieren bei uns auf die Frau, die als MOTTENLAMPE daherkommt. Dieses falsche Bild erniedrigt Frauen, macht sie für Männer weniger ‘gefährlich’. Frauen, die nicht darauf eingehen, werden als nicht genug weiblich verspottet.

Die Mottenlampe ist nur der berechnende degenerierte Archetyp der Aphrodite.

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